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On 05.03.2020
Last modified:05.03.2020

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Für den britischen und europäischen Kinostart fertigte er eine auf 90 Minuten gekürzte Fassung an, auf der auch alle verfügbaren DVD-Veröffentlichungen basieren.

Auch mit der minütigen Fassung war Jones nicht zufrieden, aufgrund festgesetzter Veröffentlichungstermine waren jedoch keine weiteren Kürzungen vor dem Kinostart mehr möglich.

Mit der Kürzung wurde nicht nur das Tempo erhöht — worüber Jones sich in den Produktionsnotizen hocherfreut zeigt —, sondern auch kleinere logische Fehler behoben, indem die Position bestimmter Szenen ausgetauscht wurde.

Peter Freund , der zur damaligen Zeit die Kino-Abteilung des Jugendfilm-Verleihs leitete, war Hauptverantwortlicher für die deutsche Synchronfassung des Films, die vom Original stark abweicht.

Auch die sonstigen Texte sind verändert und mit noch mehr Gags versehen worden, etwa als der im Dorf lebende Mönch Harald seufzend meint, er lebe schon so lange hier und habe noch niemand zum rechten Glauben bekehrt.

Schnorri, einer der Wikinger entgegnet, Thor Abkehrson s Frau sei doch konvertiert. Leider trägt die deutsche Synchronisation manchmal zu dick und profan auf.

Erik der Wikinger Film von Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet.

Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Deutscher Titel. Erik der Wikinger. Erik the Viking. FSK Terry Jones. John Goldstone. Jahr seiner Regierungszeit war.

Die Zeitrechnung ab Christi Geburt kam erst nach der Christianisierung. Sie war zunächst auch nur ein ideologisches Instrument.

Die kirchliche und die weltliche Zeitrechnung existierten eine Zeitlang nebeneinander:. Indiktion , nach der Geburt unseres Herrn, 2.

Für Orkney, die Färöer und Grönland wird das Gleiche angenommen. Es gibt in den Quellen viele Bezeichnungen für verschiedene Schiffstypen, die nicht alle den archäologischen Funden zugeordnet werden konnten.

Für weite Überseefahrten standen jedenfalls das Langschiff und die Knorr zur Verfügung. Meist war der Eigentümer eines Handelsschiffes auch gleichzeitig Schiffsführer.

Andernfalls hatte er einen Beauftragten lestreki. Auch ist bei den Normannen sogar eine umayyadische Gesandtschaft bezeugt, wobei es wohl um Verhandlungen wegen des Pelz- und Sklavenhandels ging.

Die Historizität und die normannischen Verhandlungspartner sind allerdings umstritten. Bei den archäologischen Funden lässt sich kaum zwischen Beute, Geschenk und Handelsware unterscheiden.

Am ehesten ist dies auf einem Handelsplatz möglich. Ein solcher wurde in Norwegen ausgegraben. Sie war nicht ganzjährig bewohnt, aber es hielten sich dort norwegische und ausländische Händler auf, wie die Gräber zeigen.

Es wurden arabische, fränkische und englische Münzen und eine aus Haithabu gefunden. Bei den Ausgrabungen in Haithabu wurden dort hergestellte Schmuckgegenstände für die Ausfuhr gefunden.

An ihn schloss sich der Nahhandel um die Handelszentren an, wie man an den kostbaren Funden um Birka herum sieht. So konnte Adam von Bremen berichten, dass ganz Schweden voll von fremden Waren sei.

Haithabu hatte kein so reiches Hinterland wie Birka und blühte durch den Transithandel am Berührungspunkt zweier Verkehrsgebiete, der Nordsee und der Ostsee.

Ob und in welchem Umfang diese Händler im Westen, wo die Friesen dominierten, Handel trieben, lässt sich nicht feststellen.

Es waren jedenfalls kleinere und wendige Schiffe, wie sie auch für die Raubfahrten verwendet wurden. Aufgrund ihrer begrenzten Ladekapazität konnten sie mit dem Massenwarenhandel der späteren Koggen nicht Schritt halten.

Ein einheitliches das gesamte Handelsnetz umspannendes Handelsrecht gab es noch nicht. Man musste sich vorher über das anzuwendende Recht einigen.

Manchmal hatte sich am Handelsort bereits ein Gewohnheitsrecht herausgebildet, an das man sich hielt. Erst die nachwikingerzeitlichen Inschriften weiten den Ausdruck auf den Handel aus.

Einen beruflichen Handelsstand gab es offenbar noch nicht. Die Erwähnung einer Handelsgilde in Sigtuna bezieht sich offenbar auf den Friesenhandel, und diese scheint dessen Niedergang nicht überlebt zu haben.

Die Kaufmannsgilden, deren Zweck der gegenseitige Schutz und die Ersatz- und Hilfeleistung im Schadensfalle war, waren aber im wikingerzeitlichen Friesenhandel weit verbreitet.

Aus dem Westen drang später diese Form der Handelsorganisation in den Ostseeraum vor und erreichte Erfolge, die der frühere Bauern-Kaufmann nicht hatte erzielen können.

FelagaR waren Männer, die Teile ihres beweglichen Vermögens zu einem gemeinsamen Kapital zusammenlegten, das einem gemeinsamen Unternehmen diente.

Gewinn und Risiko trugen sie gemeinsam. Im Seine Stelle nahm allmählich das sächsische Silber ein. Bis hatten die Münzfunde Gotlands und Russlands etwa die gleiche Zusammensetzung mit vielen arabischen Neuprägungen.

Nach den Münzfunden der arabischen Münzen nach Westen muss dieser Nachschub etwa um , der von Russland nach Gotland etwa um geendet haben. Dieser Handel, der häufig von nichtskandinavischen Kaufleuten vorgenommen wurde, schwächte allmählich die Bedeutung Birkas und begünstigte Wollin.

Jahrhundert führten politische Veränderungen an der Wolga dazu, dass der Wolgaweg unpassierbar wurde. An seine Stelle trat der Weg über den Dnjepr.

Viele Runeninschriften zeugen von der Rolle der Gotlandfahrten. Der Höhepunkt des Handels mit dem Oder- und Weichselland fällt ins Birka lag nun abseits der vorherrschenden Handelswege und wurde gegen Ende des Der Schwerpunkt lag auf Gotland.

An den am Ende des Jahrhunderts erneut einsetzenden Raubfahrten von Dänemark nach England waren viele Schweden beteiligt. In Haithabu hörte das Exporthandwerk um allmählich auf.

Zeugnis davon ist die St. Jahrhunderts auf und wurde in geringerem Umfang durch den Handel mit Nowgorod ersetzt. Erst im Jahrhundert wuchs der gotländische Handel nach Russland wieder, und die Gotländer bauten ihre Stellung in Nowgorod wieder aus.

Gotland konnte gleichzeitig die weiter im Westen gelegene Handelslinie vom Niederrhein über Dortmund und Soest nach Schleswig und anderen dänischen Städten nutzen.

Dadurch wurde der friesische Ostseehandel praktisch abgelöst. Der innerskandinavische Handel spielte sich dagegen in kleinerem Rahmen ab.

Es wurden Eisenbarren aus Dalarna gefunden, die bis nach Birka und weiter nach Gotland transportiert worden waren. Der Handel mit christlichen Kaufleuten war daran gebunden, dass die skandinavischen Kaufleute entweder bereits Christen waren, was nach den Runenstein-Inschriften weithin der Fall war, oder wenigstens das Kreuzzeichen auf die Stirn, das Primsigning , erhalten hatten.

Die Männer, die das Kreuzzeichen trugen, hatten freien Verkehr mit Christen wie Heiden und bekannten sich zu dem Glauben, der ihnen gefiel.

Der Erfolg der Nordmannen beruhte auf ihren Schiffen. Es gab jedenfalls in Norwegen keine reinen Landkriege wie auf dem Kontinent.

Alle Kriege waren mit Schiffen verknüpft, auch wenn die Schlachten an Land geführt wurden. Entweder war eine Partei mit Schiffen gekommen, oder die unterlegene Partei flüchtete auf Schiffen oder die Schlacht wurde dadurch entschieden, dass die feindliche Flotte erobert wurde, wie bei dem Sieg Sverres über König Magnus bei Ilevollen Trondheim.

Ein König ohne Schiffe war in Norwegen ein machtloser Mann. Der Grund für ihre Expansion ist Thema einer umfangreichen Forschungsliteratur.

Im Wesentlichen werden folgende Thesen vertreten: []. An diesen Ansätzen wird kritisiert, die Wikinger als eine mehr oder weniger homogene Gruppe zu betrachten.

In der Egils saga dichtet Egill noch nicht zwölf Jahre alt nach einer entsprechenden Zusage seiner Mutter:. Das, was sich Egill Skallagrimsson als Jähriger unter einem Wikinger vorstellte, nämlich ein ruhmreicher Held, und was er auch später selbst verkörperte, unterscheidet sich fundamental von den sinnlos brennenden und mordenden Horden, die im 9.

Jahrhundert das Frankenreich heimsuchten. Denn diese hatte offensichtlich bereits lange vor dem Gipfel seiner Macht eingesetzt.

Allerdings gibt es keinen archäologischen Nachweis für ein Wikingerzentrum auf den Orkneys in den er Jahren.

Jahrhunderts die Stellung eines Königs im 9. Die Todesumstände Olavs des Heiligen zeigen, dass die Macht nur begrenzt und punktuell zu schweren Eingriffen führte, wie dies aber schon immer bei den Jarlen gewesen war.

Im Unterschied zu England verlief die Besiedlung Islands nicht in Form einer Invasion, die von Aristokraten angeführt wurde, sondern ganz allmählich.

Wer die Form des Freistaates in Island für eine bewusste antimonarchische Entscheidung hält, müsste auch angeben, welche Funktion ein König in Island zur Landnahmezeit hätte haben sollen.

Eine gezielte Abwehr von Feinden unter einheitlichem Oberbefehl war nicht erforderlich, und die Funktion der Rechtsprechung und Gesetzgebung wuchs dem König erst viel später zu.

Hinzu kommt, dass es selbstverständlich zur höchsten Ehre eines isländischen Mannes aus den Häuptlingsfamilien gehörte, sich am Hofe des norwegischen Königs aufzuhalten und zu seinem Gefolge zu gehören.

Auch war die Wirtschaftskraft des Landes zur Landnahmezeit zu gering, um sich einen König mit Gefolge und Truppe leisten zu können.

Dass Island also keinen König hatte, lässt sich nicht auf eine antizentralistische Einstellung der Siedler zurückführen.

Abgesehen davon traten die gleichen blutrünstigen Raubzüge, wie die von den Wikingern, im Jahrhundert in der Ostsee auf, wo sie von Ranen , Abodriten , Liutizen und Pomoranen ausgeführt wurden.

Dort versagen aber diese Erklärungsmodelle. Die Vielzahl der Thesen weist auf ein prinzipielles Defizit in der Datengrundlage hin.

Es gibt keine sichere Schätzung darüber, wie viele Männer auf Wikingerraubzüge gingen, so dass deren Anteil an der Gesamtzahl der Bevölkerung oder auch nur der wehrfähigen Männer im Dunkeln bleibt.

Zur gleichen Zeit werden in den skandinavischen Ländern die Konflikte im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Zentralisierungsprozess ausgetragen.

In Norwegen dürften sich die meisten wehrfähigen Männer hier engagiert haben. So ergibt sich ein Bild, als ob jeder Adelssohn auf Wikingfahrt gegangen sei und auch immer ausreichend willige Mitstreiter gefunden habe.

Das muss umso mehr für Raubzüge auf rein privater Initiative gelten. Insbesondere zeigen Rimberts Ausführungen, dass sich jedenfalls im schwedischen Raum eine klare Trennung zwischen Händlern und Wikingern herausbildete.

Er schildert die Händler als früh bekehrte Christen und die Wikinger als konservativ im Heidentum verharrende Krieger. Auch bei den Auswanderungen fehlen verlässliche Daten.

Sie zogen sich über mehrere Jahrhunderte hin, so dass die Besiedlung Englands, Irlands und Islands auf viele Generationen aufgeteilt ebenfalls keine Rückschlüsse auf die Bevölkerungsanteile zulassen.

Neben einem Druck der Verhältnisse in der Heimat können auch die Aussichten auf eine lukrativere Wirtschaft in den neuen Gebieten eine lockende Perspektive gewesen sein.

Das liegt insbesondere bei der Besiedlung Islands nahe, wenn man die weiten Herrschafts- und Wirtschaftsbereiche der ersten Siedler mit den relativ engen räumlichen Verhältnissen in der norwegischen Fjordlandschaft vergleicht.

Wenn immer wieder behauptet wird, dass sich die Plünderungszüge der Wikinger im Rahmen des damals üblichen gehalten hätten, ist doch erklärungsbedürftig, warum den Wikingerzügen von den Zeitgenossen eine solche überragende Aufmerksamkeit des Schreckens beigemessen wurde.

Denn dies spricht dafür, dass sich die Wikingerüberfälle eben nicht im Rahmen des üblichen bewegten. Eine Ursache dafür dürfte die zivilisatorische Ungleichzeitigkeit des historisch Gleichzeitigen sein.

Die Parallelen auf dem Kontinent sind im Wesentlichen im 6. Jahrhundert zu finden. Die Taufe Chlodwigs I. Das Christentum wurde im Wesentlichen kultisch verstanden und verdrängte keineswegs die überkommenen Verhaltensweisen und sozialen Regeln.

Die Schilderung des im 6. Die Krieger von Tours raubten aber diese aus und töteten viele, so dass sie nach Tours umkehren mussten.

Die Beutegier überwog schon da die Möglichkeit einer geordneten Kriegsführung. Auch die Belagerung der Stadt ist auf beiden Seiten von Beutegier bestimmt.

Eine geordnete Angriffs- oder Verteidigungsstrategie ist nicht erkennbar. Soldaten, die sich plündernd zu weit vom Lager entfernten, wurden von den Bauern erschlagen.

Gundowald verlor, weil seine Anhängerschaft abbröckelte, nicht weil Gunthram überlegen war. Nach dem Tode Gundowalds wurde die Stadt und natürlich auch die Kirche geplündert.

Die Streitigkeiten innerhalb der merowingischen Dynastie wurden von Gewalt gegen Kirchen, Klöstern, Priestern und Nonnen begleitet, [] so bei dem missglückten Kriegszug, den Gunthram gegen Septimanien befahl.

Gregor von Tours legt die spätere Auffassung König Gunthram in einer Rede an die geschlagenen Heerführer in den Mund, [] und diese verteidigen sich mit der räuberischen Undiszipliniertheit der Truppen.

Die kontinentalen Zeitgenossen der Wikinger trafen also auf Verhaltensmuster, die im eigenen Reich bereits lange Vergangenheit waren.

Und in dieser Vergangenheit hatten diese Verhaltensmuster am Ende der spätrömischen Zivilisation und am Beginn der Christianisierung noch einen wesentlich geringeren kulturellen Aufmerksamkeitswert als im 9.

Jahrhundert kannte man es noch nicht anders. Die Plünderung diente noch lange vor allen dem Unterhalt der Männer.

So sagt Olav der Heilige :. Die ganze Zeit hatten ich und meine Männer zum Unterhalt nur das, was wir uns auf unseren Kriegszügen gewonnen hatten.

An gar manchen Orten haben wir dafür Leib und Leben aufs Spiel setzen müssen. Viele Männer, ob sie noch so schuldlos waren, verloren durch uns ihre Habe, ja einige dazu ihr Leben.

Die Schlusssätze verraten bereits christliches Gedankengut, aber dass sich die Gefolgschaft aus dem Raub ernährte, ist wohl nicht zu bezweifeln.

Des Öfteren wird von Kämpfen von Wikingern gegen Wikinger berichtet. Schon Snorri berichtet über Olaf den Heiligen in jugendlichem Alter, als er gerade seine erste Wikingerfahrt nach Schweden unternahm:.

In den kontinentalen und angelsächsischen Quellen werden nur selten geografische Angaben zur Herkunft der Wikinger gemacht. Teilweise finden sich allgemeine Bemerkungen, sie seien über den Ozean oder aus dem barbarischen Norden gekommen.

Die Runensteine aus dem östlichen Nordjütland legen den Schluss nahe, dass im Auch Gotland selbst scheint Ziel von Wikingerangriffen gewesen zu sein.

Zwischen und berichtet Rimbert in seiner Vita Anskarii, der vertriebene Schwedenkönig Anund habe dänische Wikinger nach Birka geführt. Qui fines regni quondam sui denuo repetere cupiens, coepit ab ipsis auxilium quaerere, spondens, quod, si se sequerentur, multa eis possent donaria provenire.

Proponebat enim eis vicum memoratum Birca, quod ibi multi essent negotiatores divites et abundantia totius boni atque pecunia thesaurorum multa. Ad illum itaque vicum se eos promittebat ducturum, ubi sine sui exercitus damno multo suae necessitatis fruerentur commodo.

Illi ergo promissis muneribus delectati et thesaurorum adquisitione avidi, in auxilium eius expeditorum ad pugnam hominum viginti et unam naves impleverunt et cum eo destinaverunt.

Ipse vero de suis naves habebat undecim. Exeuntes ergo de Danis, ad vicum insperate venerunt memoratum. Et forte tunc rex ipsorum longius inde aberat, et principes ac populi multitudo congregari non poterant.

Tantum supradictus Herigarius, praefectus ipsius loci, cum eis, qui ibi manebant negotiatioribus et populis praesens aderat.

In magna ergo angustia positi, ad civitatem, quae iuxta erat, confugerunt. Quibus rex praefatus mandavit, ut pro redemptione ipsius vici centum libras argenti absolverent, sicque pacem haberent.

Quod illi, ut petebatur, statim miserunt, et a rege iam dicto susceptum est. Porro Dani graviter huiuscemodi ferentes conventionem, quia non secuti disposuerant actum fuisset, coeperunt velle super eos subito erruere et locum ipsum funditus depraedari atque incendere, dicentes, unumquemlibet negotiatiorem plus ibi habere, quam sibi oblatum fuisset, et nullo modo se tantam calumniam suffere posse.

Er erbat zur Rückgewinnung seiner einstigen Herrschaft dänische Hilfe und versprach, für ihre Gefolgschaft sollten sie reichen Gewinn haben.

Er versprach, zu diesem Wik wolle er sie hinführen; sie würden dort ohne Schaden für ihr Heer viel Brauchbares für sich erbeuten. Voller Gier nach dem Erwerb dieser Reichtümer freuten sich die Dänen der zugesicherten Geschenke, bemannten zu seiner Hilfe 21 Schiffe und fuhren mit ihm aus.

Hergeir, der Vorsteher des Wik, verfügte nur über die ansässigen Händler und Einwohner. Die aber flohen voller Entsetzen in die benachbarte Burg.

Sofort übersandten sie ihm das verlangte Geld, und der König nahm es entgegen. Dieses Zitat zeigt zum einen den Gegensatz zwischen Wikingern und reinen Händlern, die entsetzt flüchten, zum anderen, dass sich die Plünderungszüge durchaus auch gegen Skandinavier richten konnten, und zum dritten bestätigt es die oben geschilderte Beobachtung, dass die Anführer solcher Züge nur eine eingeschränkte Disziplinargewalt über ihre Truppe hatten.

In Schweden gingen die Impulse zu den Auslandsfahrten offenbar von Södermanland aus. Ingvar-Steinen bezeugt ist, kam von dort. Sie gelten Vätern, Ehemännern, Brüdern, Handelspartnern und Gildemitgliedern, aber keinen Söhnen oder sonst wie als jung zu klassifizierenden Leuten.

Hinzu kommt, dass auf Grund der sich im Jahrhundert ausbreitenden Bekehrung Wikingerzüge auf christliche Gebiete allmählich auch in der Heimat nicht mehr gebilligt wurden.

Fast alle identifizierbaren Fernhandelsfahrer in Dänemark und Schweden im Jahrhundert waren Christen. Das bedeutet nicht unbedingt eine Blüte skandinavischen Handels für diese Gegend am Ende der Wikingerzeit.

Diese Blüte lag eher im 9. Jahrhundert, als durch Raub und Tribute, wenn auch nicht in dem Umfang wie im Westwiking, und der Sklavenjagd unter den westfinnischen und slawischen Stämmen genügend Handelsware zur Verfügung stand.

Jahrhundert setzte die Blüte eher in Norwegen ein. In Schweden führte der politische Wandel im Ostseeraum dazu, dass jungen Leuten mit Abenteuerlust nur noch die Warägergarde byzantinischer Kaiser, teilweise auch noch der Küstenraub [] und später vereinzelte Kreuzzüge offenstanden.

In Schweden wurde der Handel bald von der Hanse überflügelt. Gotland war von diesem Wandel noch am wenigsten betroffen. Mit dem Fortschreiten der Runensteinsitte von Süden nach Norden und dem Übergang von der Wikingerzeit zum christlichen Mittelalter nimmt auch der Anteil der verheirateten Auslandsfahrer zu.

Dort werden in den Quellen gewisse ausländische Händler als Frisian bezeichnet. Dabei handelte es sich nach Auffassung einiger Forscher um Skandinavier, [] nach anderen aber tatsächlich um Friesen.

Ende des 8. Jahrhunderts beginnen die Überfälle der Wikinger. Darunter ist der Überfall auf Lindisfarne , der in der Angelsächsischen Chronik unter dem Jahr erwähnt wird, von besonderer Bedeutung, da er als erster Überfall auf ein Kloster Aufsehen erregte.

Es wird für möglich gehalten, dass die Wikinger von den nördlichen Inseln kamen. Um scheinen die Überfälle auf englische Gebiete aufgehört zu haben, weil sich die Seeräuber anderen Gestaden zuwandten.

In Irland plünderten sie bis in die er Jahre, bis sie dort begannen dauerhafte Basen errichteten. Möglicherweise besiedelten sie zur gleichen Zeit, die Orkneys und die Shetlandinseln , wenn man der Datierung skandinavischer Gräber folgen darf, die allgemein in die Mitte des 9.

Jahrhundert datiert werden. Die Details der Besiedlung durch die Wikinger werden noch immer kontrovers diskutiert. Trotz des Fehlens piktischer Ortsnamen nach dem Beginn der Besiedlung der nördlichen und westlichen Inselgruppen wird vertreten, dass die dortige Bevölkerung weder vertrieben noch getötet wurde.

In den er Jahren begannen die Angriffe auf England, die als Invasionen gelten können. Bis konnten sie abgewehrt werden.

Seitdem überwinterten die Nordmannen des Öfteren in verschiedenen Gegenden. Die meisten skandinavischen Gräber Englands stammen aus der zweiten Hälfte des 9.

Jahrhunderts, im Nordwesten aus dem Anfang des In den frühesten liegen offenbar Männer, die während der Überwinterung gestorben sind.

Aber es gibt kaum archäologische Belege für skandinavische Plünderungszüge. Jahrhunderts viele skandinavische Herrscher, meist Dänen.

Der Status dieser Herrscher, ob sie Könige waren oder nicht, ist unsicher. Die skandinavische Vorherrschaft dauerte zunächst bis , als Erik Blutaxt aus York vertrieben wurde.

Auch in Schottland finden sich skandinavische Gräber aus dem späten 9. Vereinzelte ältere Gräber könnten solche von getöteten Plünderern sein.

Jahrhunderts, die Besiedlung der Isle of Man auf das Ende des 9. Jahrhunderts datiert. Ab begannen die Könige von Wessex langsam Gebiete in ihrer Nachbarschaft zurückzuerobern.

Die Überfälle führten zur Erhebung des Danegeldes. Dieser Vorgang zeigt, dass es zu einem Nebeneinander zwischen Herrschaftsausweitung und Beutezug kam, also die Aussicht auf Beute das Mittel war, mit dem der König seine Kämpfer motivieren musste.

Tapfere Kämpfer bekamen ihren Anteil. Ehrenvoll war es, Anteil am Danegeld zu erhalten, denn es wird besonders erwähnt. Die Forderungen steigerten sich bis auf Die letzte Zahlung betrug Offenbar bezahlte er mit dem letzten Betrag seine kämpfende Truppe.

Unter den Kämpfern um Knut waren auch Norweger. Ein Stein aus Transjö aus der Zeit nach wird mit den Versuchen aus der Zeit nach , England wiederzugewinnen, in Verbindung gebracht.

Harold Harefoot hatte eine skandinavische Truppe, die mit dem heregeld unterhalten wurde. Eduard der Bekenner löste dieses Heer auf und schaffte den Tribut ab.

Gut erforscht sind die Silber-Depot-Funde. Sie wurden vor dem Beginn und in der Erwartung der Wikingerangriffe vergraben: Trewhiddle etwa und Beeston Tor etwa , Pentney spätes 9.

Jahrhundert und der Hort auf der St. Ninian's Isle 2. Hälfte des 8. Auch er belegt die parallelen Währungssysteme. Aber die Hauptmenge wurde zwischen und vergraben.

In Irland dagegen wurde viel Silber in die Wirtschaft eingeschleust, wie die reichen Silberfunde etwa aus der Zeit zwischen dem späten 9.

Jahrhundert bezeugen. Anfang des Jahrhunderts finden sich auf Schonen Runensteine, die auf Englandfahrten hinweisen. Die Raubüberfälle in Irland bezogen sich zunächst hauptsächlich auf Klöster und Kirchen.

Den Angriffen waren die Besetzung der Orkneys und der Hebriden vorausgegangen. Im Zeitraum bis wurde die gesamte irische Küste von Wikingern heimgesucht.

Auf die innenpolitischen Verhältnisse Irlands hatte dies aber noch keinen Einfluss. Die ersten Überwinterungsstützpunkte wurden errichtet.

Dabei handelte es sich aber bald nicht mehr um Raubzüge als Selbstzweck, sondern schon um reguläre Kriegszüge von Aristokraten skandinavischer Abkunft zur Gewinnung von Land und Herrschaft.

Ein typisches Beispiel ist Thorgest , der versuchte, ein eigenes Königreich zu gründen. Gelegentlich wurde auch Sweyn Asleifsson , der erst im Kampf um Dublin fiel, als "letzter Wikinger" bezeichnet.

Einige Überfälle fallen in die Vendelzeit , sind aber historisch nicht genau einzuordnen. Aber die Quellen über dieses Ereignis sind zu dürftig, als dass man es als Vorboten der späteren Wikingerzüge bezeichnen dürfte.

Man kennt die Zusammenhänge und Hintergründe nicht. Sie taugen allenfalls als ein Zeugnis, dass die Interessen dieser Nordmannen dieser Gegend sich auf die südlichen Gebiete Jütlands und der Nordsee erstreckten, die von Plinius als ingväonisch bezeichnet wurden.

Sollte Chlochilaichus Hygelac sein, so war dieser nach dem Beowulf aus dem Stamm der Geaten, die ebenfalls irgendwo östlich vom heutigen Dänemark lokalisiert werden.

Andererseits wäre es erstaunlich, wenn Krieger aus dem Bereich der Ostsee Anfang des 6. Jahrhunderts mit Schiffen in Friesland eingefallen wären.

Als die Raubzüge der Wikingerzeit bis n. Der Handel war zu einem beachtlichen Wirtschaftszweig aufgestiegen, so dass Ortschaften entstanden waren, in denen sich beträchtliches Kapital angesammelt hatte: Dorestad , Ribe , Hedeby , Skuldevig , Wollin und Truso.

Diese Konzentration von Kapital entwickelte sich zu einem lohnenden Ziel für Plünderungen und dürfte zu deren raschem Anwachsen während der Wikingerzeit geführt haben.

Dieses Gemeinwesen hatte offenbar bereits auswärtige Interessengebiete abgesteckt. Einhard berichtet von König Godofridus , dass er Friesland und Sachsen als seine Provinzen angesehen habe.

So kann man die Auseinandersetzungen und die kriegerischen Ereignisse in diesem Zusammenhang, die bis währten und in deren Verlauf die karolingischen Küstenbefestigungen auf der einen Seite und das Danewerk auf der anderen Seite entstanden, nicht alle den Wikingerzügen zuordnen.

Dabei setzt Adam bereits eine zentrale Herrschergewalt des Königs voraus, die eine solche Erlaubnis erforderlich gemacht hätte. Nach den oben gemachten Ausführungen über die Stellung des Königs in der skandinavischen Gesellschaft dürften die Raubzüge kaum von einer Gestattung des Königs abhängig gewesen sein.

Vielmehr erhielt er als der Mächtigste im Land einen Beuteanteil. Non hoc, ait, timeo quod isti nugae et nihil mihi aliquid nocere Praevaleant, sed nimirum contristor, quod me vivente ausi sunt litus istud attingere, et maximo dolore torqueor, quia praevideo, quanta mala posteris meis et eorum sunt facturi subiectis.

In den 30er Jahren des 9. Jahrhunderts kam es im Frankenreich zu Zwistigkeiten, die zur Dreiteilung des Reiches führten, aber zu einer völligen Auflösung.

Die Grabbeigaben im Westen von Schonen weisen aus, dass man von dort vorwiegend das Frankenreich heimsuchte. Dafür spricht auch, dass statt der üblichen Brandbestattung die kontinentale Bestattung in Gräbern vorherrschte.

Aber auch in Dänemark lähmten Thronfolgekriege das Entstehen einer Zentralmacht, so dass die Führer dieser Heerzüge eine weitgehende Selbständigkeit in ihren Operationen behielten.

Nach nahmen die Überfälle deutlich zu. Sie betrafen sogar die vom eigenen König als Herrschaftsbereich angesehenen Gebiete. In den 30er Jahren wurde Dorestad mehrmals geplündert.

Hier war angeblich sogar König Horik der Alte selbst beteiligt. Am März wurde Paris durch den Wikingerführer Reginheri angegriffen, die Stadt musste sich für 7.

Dieses leicht verdiente Geld scheint die plündernden Wikinger geradezu angezogen zu haben. Denn in Folgezeit tauchten die Wikinger auf allen schiffbaren Flüssen des Frankenreiches auf und plünderten Klöster und Kirchen, wobei nicht nur jütische, sondern offenbar auch Schiffe aus dem übrigen Skandinavien beteiligt waren.

Capiuntur quascumque adeunt civitates, nemine resistente; capitur Budegalensium, Petrocorium, Santonum, Lemovicensium, Egolisma atque Tolosa civitas; Andecavensium, Turonensium, perinde et Aurelianensium civiates pessumdantur.

Nihil enim illis in partibus minus grassatur malum. Invadunt Rotomagensium civitatem populantur incendunt; Parisiorum deinde, Belvacensium, atque Melduorum capiunt civitates necnon Melidunensium devastant castellum; capitur Carnotis; Ebroicas populantur atque Baiocas reliquasque undique secus civitates invadunt.

Die unzählbare Zahl der Nordmannen wächst an. Allenthalben geschehen Massaker an Christen, Plünderungen, Verwüstungen und Brandschatzungen, wie es, solange das Säculum andauert, mit handgreiflichen Beweisen vor Augen stehen wird.

Zu welchen Städten sie auch kommen, sie werden erobert, niemand widersteht. Kein geringeres Übel greift in diesen Gegenden um sich. Sie dringen in Rouen ein, plündern es und äschern es ein; darauf nehmen sie Paris, Beauvais und Meaux ein, und zerstören sogar Meluns starke Festung, Chartres wird eingenommen, sie plündern Evreux und Bayeux , und sie ziehen ebenso gegen jedwede andere Stadt.

Jahrhundert siedelten viele Nordmannen in der Normandie und in Flandern. Wie umfangreich diese Besiedlung war, ist nicht sicher auszumachen.

Auf jeden Fall zeugen geografische Namen wie Normandie und Ortsnamen auf -bec , -dalle , -hogue , -torp und -tot auf diese Besiedlung.

So wurde er Lehnsmann des Königs. Seine Aufgabe war es, die Küste vor weiteren Wikingereinfällen zu schützen.

Nach einigen Generationen gingen die Skandinavier in der örtlichen Bevölkerung auf. In den letzten Jahrzehnten des 9. Jahrhunderts kam es zu Raubzügen der Wikinger in die Rheinlande.

Es gab viele andere Beutezüge, von denen fast das gesamte Francien, Flandern, Brabant, das nördliche Lothringen und der Bessin betroffen waren.

Auch das allgemeine Ansehen, das der westfränkische König Ludwig dadurch errang, dass er am 3. Heigun sa Northman Harto biduuungan. Die Normannen haben sie so sehr bedrängt.

Bereits in den er Jahren begannen sich die Raubzüge an der französischen und spanischen Küste nach Süden auszuweiten. Zeitweise besetzten sie Sevilla.

Sie wurden jedoch von Abd ar-Rahman II. Einige isolierte Gruppen flüchteten in die Sümpfe am Ufer des Guadalquivir , ergaben sich und traten zum Islam über.

Sie wurden Bauern und gingen nach einigen Generationen in der örtlichen Bevölkerung auf. Bitte klicke innerhalb von 24 Stunden auf diesen Link, um dein Registrierung zu bestätigen.

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Wickie und die starken Männer Staffel 1 Folge 54 HD Deutsch

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Der Film Wickie und die starken Männer ist eine Realverfilmung der gleichnamigen Zeichentrick -Fernsehserie Wickie und die starken Männerdie ihrerseits eine Adaption des ebenfalls gleichnamigen Kinderbuchs Wickie und die starken Männer von Juroren Dsds Jonsson war. Er ist friedfertig, etwas ungeschickt und sehr sentimental! Energisch verteidigt die kleine Ylvi ihren Freund Wickie gegenüber der Battle Planet - Kampf Um Terra 219 Dorfkinder, die sich ständig über dessen dürre Statur lustig machen. November Ylvi Die 8 jährige Ylvi ist Wickies kleine Cousine. Wickie ist nun der Held des Dorfes. Auf diese Weise können die zwei am Ende meistens gewinnen! Regisseur Herbig tritt in einer Nebenrolle als Chronist auf und kommentiert die Geschehnisse als Schreiber des Königlich-Spanischen Depeschendienstes mit spanischem Akzent.

So sollen sie bereits den Kompass und hervorragende nautische Fähigkeiten besessen haben. Dies ist, wie im Artikel Wikingerschiff dargelegt wird, Legende.

Im deutschen Sprachraum wurde Wikinger erst im Jahrhundert zu einem Allgemeinbegriff für nordische Seefahrer.

Insbesondere Leopold von Ranke [61] hat wohl zur Verallgemeinerung des Wikingerbegriffs im Jahrhundert entscheidend beigetragen.

Vorher wurden diese Völker Nordmannen oder Normannen genannt. Die Karte Boyers enthält sogar einen wikingischen Pilgerweg nach Jerusalem!

Heute ist in der Wissenschaft teilweise eine extreme Gegenbewegung zu beobachten, die jedwede andere Betätigung des Wikingers als Raub als der nationalromantischen Geschichtsschreibung entstammend ablehnt.

Manchmal konnten von diesen Niederlassungen und Siedlungen neue Raubzüge ausgehen. Die Nordmänner, die Island und Grönland besiedelten und Nordamerika entdeckten, waren keine Wikinger.

Die Auffassung von Herschend trifft nur auf die Wikinger zu, die im 8. Jahrhundert das Frankenreich und England heimsuchten.

Dies ist aber nur ein Teil. Dieses Wort hat um eine Wandlung durchgemacht. Auf den ältesten Runensteinen wird es oft synonym zu Wikinger gebraucht.

Drengir heita vaskir menn ok batnandi. Es handelte sich um freie Männer, die sich den Mächtigen anschlossen und dessen Gefolge bildeten.

Sie genossen freien Unterhalt und lebten in dessen Haus, das schon deshalb ein geräumiges Anwesen sein musste.

Dafür waren sie verpflichtet, ihm bei allen Unternehmungen beizustehen. Dies geschah ganz überwiegend auf Auslandsfahrten, die mit Raubhandel verbunden waren.

Snorri definiert in der Ynglinga saga den Seekönig so:. Hier handelt es sich um einen typischen Wikingerführer, da die Unterhaltung einer solchen Mannschaft den Raub voraussetzt.

Zu Olaf dem Heiligen schreibt er:. Das kann auf Wikinger-Unternehmungen deuten, aber auch auf Handelsfahrten. Die Handelsschiffe konnten ja selbst Opfer von Überfällen werden.

Die Bezeichnungen der Schiffsmannschaften sind nur wenig belegt. So gibt es den Ausdruck styrimannr. Dieser ist der Schiffsführer. Die Bezeichnung in den frühen Schriftquellen des 8.

Jahrhunderts im Frankenreich lassen nicht immer einen Rückschluss darauf zu, inwieweit die Autoren die Ethnien bei den von ihnen geschilderten Überfällen unterschieden haben.

Die Bezeichnung war im Wesentlichen von der Aussageabsicht bestimmt. Man findet auch den bevorzugten Begriff Dänen. Manchmal wird zwischen Dänen, Norwegern und anderen unterschieden.

Bei Autoren wie Nithard und Notker wird man auf Grund ihrer Informationsquellen davon ausgehen dürfen, dass sie über die überwiegend dänischen Herkunft der Wikinger Bescheid wussten.

In der Hagiographie findet sich eine häufige Gleichsetzung von Normannen und pagani Heiden. Für die Darstellung des beispielhaften Handelns des geschilderten Heiligen war die ethnische Zugehörigkeit seiner Gegner ohne Bedeutung.

Wenn Hinkmar von Reims an Papst Hadrian von pagani Northmanni und an die Bischöfe der Diözese Reims vom Kampf contra paganos schreibt, dann dürfte dieser Verfasser eines Teiles der Annales Bertiniani über die ethnische Zugehörigkeit sicher informiert gewesen sein.

In Annalen und Chroniken wird die Bezeichnung Dänen dann bevorzugt, wenn von den Verhältnissen in Dänemark berichtet wird.

Dann findet sich der synonyme Gebrauch von Dänen und Normannen. In der Angelsächsischen Chronik wird bei den normannischen Überfällen durchaus zwischen Norwegern und Dänen unterschieden.

Der Wikingerangriff wird in der ältesten Handschrift A den Dänen zugeschrieben. Dies seien die ersten Dänen Deniscra manna in England gewesen. Die Handschriften E und F geben zusätzlich als Herkunftsort Heredhalande an, was auf die norwegische Küste bezogen wird.

Andere fränkische Schriftquellen sprechen von den Wikingern als piratae , benutzen das Wort Wikinger aber nicht. Sie unterscheiden nicht zwischen Flotte und Landheer.

In Irland wurden Wikinger Lochlannach genannt, was die gleiche Bedeutung hat. In den irischen Annalen unterschied man zwischen dänischen und norwegischen Wikingern.

Dies ist angeblich auf die Farbe ihrer Schilde zurückzuführen. Auch auf dem Teppich von Bayeux sind Langschilde in verschiedenen Farben zu sehen.

Für die Aktivitäten der Wikinger gibt es höchst unterschiedliche Quellen mit sehr unterschiedlichem Aussagewert.

Die Hauptquellen sind:. Einige Wissenschaftler hängen noch der radikalen Quellenkritik an und verwerfen alle Quellen aus unterschiedlichen Gründen.

Sie stehen in der Tradition der radikalen Sagakritik aus dem Anfang des Die in Frankreich und England plündernden Wikinger haben keine Zeugnisse ihres Selbstverständnisses hinterlassen.

Durch die kontinentale Wahrnehmung und Überlieferung erhielten die Wikinger eine Aufmerksamkeit, die über ihre Bedeutung in der innerskandinavischen Geschichte weit hinausgeht.

Bei den übrigen Wikingern handelte es sich um eine soziale Gruppe, die sich aus der skandinavischen Gesellschaft ausgegliedert hatte.

In Diplomen König Ethelwulfs von Wessex, die bestimmte Klöster von Steuern befreiten, wird die Pflicht zur Verteidigung gegen die unglaublich grausamen, barbarischen Feinde ausgenommen.

Eine solche Quellenlage kann nicht mit Hinweis auf die durchweg christlichen Verfasser relativiert werden, zumal die wenigen arabischen Quellen aus Spanien das gleiche Bild beschreiben.

Das Wikingerbild des 9. Jahrhunderts kommt in den Annales Bertiniani zum Jahr wie folgt zum Ausdruck:.

Wer in den lateinischen Texten eine antiskandinavische Parteinahme erkennt, [88] übersieht, dass es im damaligen Bewusstsein bereits eine Unterscheidung zwischen politisch motivierten Kriegszügen und Beutezügen aus Habgier mit sinnloser Zerstörungswut gab.

Von den innerfränkischen Auseinandersetzungen beschränken sich die Quellen in der Regel auf den Begriff depraedatio Verheerung oder devastare verwüsten ohne genauere Beschreibung der Vorgänge.

Exhinc hi qui cum Karolo erant Balduinum infestum habuere, et ubique depraedationes agebantur ab eis. Von hier befehdeten Karls Anhänger den Balduin und überall wurden von ihnen Verheerungen angerichtet.

Im altfriesischen Recht 17 Keuren und 24 Landrechte , die wohl im Jahrhundert verschriftlicht wurden, wird von den skandinavischen Feinden gehandelt.

In den 17 Keuren wird auf sie in drei Paragraphen eingegangen. In der niederdeutschen Variante dieser Keuren wurden diese Feinde als konnynck von Noerweghen , noerthliuden , dat northiere oder Noermannen bezeichnet.

Und einen Eid muss er dort auf die Reliquien schwören, dass er all dieses nur unter Zwang getan hat, wie es ihm sein Herr befohlen habe, als er ein Mann war, der nicht über Leib und Leben bestimmen konnte.

Dann ist weder das Volk noch der Vogt berechtigt, ihn einer Schuld oder Verbrechens zu bezichtigen, weil der Vogt ihm keinen Frieden bewahren konnte; der Unfreie musste tun, was ihm sein Herr gebot, um seines Lebens Willen.

Bei den Frauen, die im Bericht über die Besetzung von Angers durch Wikinger im Jahre erwähnt werden, geht man davon aus, dass dies nicht Frauen aus der Heimat waren, sondern Teile der Beute:.

Protinus navibus per Medanam fluvium deductis muroque applicatis, cum mulieribus et parvulis veluti in ea habitaturi intrant, diruta reparant, fossas vallosque renovant et ex ea prosilientes repentinis incursionibus circumiacentes regiones devastant.

Sofort ziehen sie ihre Schiffe die Maine hinauf und legen sie an die Mauern an, dann halten sie mit Weib und Kind ihren Einzug, um darin zu wohnen, bessern sie aus, wo sie zerstört war, stellen die Gräben und Wälle her und von dort in plötzlichen Überfällen hervorbrechend verwüsten sie die Umgegend.

In unmittelbarer Nähe zu festen Lagern kam es wahrscheinlich zu Kontakten mit der einheimischen Bevölkerung. Anders lässt sich folgende Schilderung anlässlich der Belagerung von Paris nicht erklären:.

Cuius obitus Nortmannis non latuit; et antequam civibus eius obitus nuntiaretur, a Nortmannis deforis praedicatur episcopum esse mortuum.

Das friesische Gesetz von , welches v. Eine andere hat an dieser Stelle tha Nordmanum , die dritte northeska wigandum und die vierte niederdeutsche bietet northesca gygandüm.

Die Gefangenen wurden zum Bau von Befestigungen herangezogen. In den Miracula S. Benedicti des Adrevald von Fleury kurz nach geschrieben wird berichtet, dass christliche Gefangene ein festes Lager errichten mussten, während die Normannen sich erholt hätten.

Auf der anderen Seite werden die Tapferkeit und die Ausdauer der Wikinger durchaus anerkannt. Im Heldengedicht über die Schlacht bei Maldon, in der die Norweger einen entscheidenden Sieg erringen, werden sie als tapfere See-Helden geschildert.

Die beiden begegnen sich von gleich zu gleich und respektieren einander als Mitglieder der gleichen Kaste.

Dabei schildert er ein paar Zeilen weiter, dass sie ganz Burgund durch Raub, Mord und Brand zu Grunde gerichtet hätten. Von einem antinormannischen schematischen Verdammungsklischee kann also keine Rede sein.

Die fränkischen Quellen sprechen von ungeheurer Beute, die die Wikinger auf ihren Raubzügen gemacht hätten. Damit stimmen aber die vergleichsweise bescheidenen Schatzfunde in Skandinavien nicht überein.

Der allmähliche Übergang zu Überwinterungslagern im Frankenreich und in England zeigt eine sich von den heimatlichen Strukturen lösende soziale Gruppe, die in den sich entwickelnden zentralistischen Strukturen Skandinaviens nicht mehr integriert werden konnte.

Die Wikinger, die in den fränkischen Quellen beschrieben werden, sind ein anderer Menschenschlag als der, den Egill Skallagrimsson verkörpert oder der auf den Runensteinen gepriesen wird.

Über die Aufteilung der Beute geben die Quellen keine Auskunft. Die Wikingerraubzüge im Rheinland. Im Frühjahr fuhren einige hundert Krieger mit Schiffen den Rhein und Mosel hinauf und plünderten dort ebenfalls Städte und Klöster.

Im Februar erfolgte ein weiterer Kriegszug an die Mosel und Rhein. Ursprünglich waren die Wikingerkönige Seekönige ohne Land.

Es handelte sich um Anführer von Raubzügen aus königlicher Familie. Sie sollen sogar auf ihren Schiffen überwintert haben. Eine Überwinterung vor Ort kommt bei ihnen nicht in Betracht.

Das war noch im 6. Jahrhundert anders. Befehls- und Disziplinargewalt des damaligen Heerführers waren noch sehr beschränkt. Als er vor Ort eingetroffen war, stellte sich heraus, dass die Flotte bereits abgezogen und Gudfred ermordet war.

Da Friesland von den jütischen Herrschern als ihr Interessengebiet betrachtet wurde, ist es zweifelhaft, ob Gudfred diesen Raubzug tatsächlich veranlasst hatte.

Den Bau des Danewerkes konnten sich die Franken nicht anders vorstellen, als dass er durch einen Beschluss des Königs veranlasst worden sei.

Sigfrid nahm das Lösegeld und zog tatsächlich ab. Aber ein Teil seiner Truppen wähnte sich um die Beute geprellt und setzte gegen seinen Willen die Belagerung fort.

Dabei verloren zwei weitere reges ihr Leben. Gleichwohl wurde die Belagerung fortgesetzt, was darauf hindeutet, dass noch mehr reges vor Ort waren.

Die einzig wirklich anerkannte Befehlsgewalt über einen Krieger dürfte wohl nur vom einzelnen Schiffsführer ausgegangen sein, soweit dies zur Handhabung des Schiffes notwendig war.

Daneben werden in den fränkischen Quellen die Bezeichnungen princeps , dux und comes verwendet, wenn es sich um kleinere Einheiten handelt.

Hundeus fährt mit fünf Barken in die Seine ein. Er wird in den Annales Vedastini zum Jahre als dux bezeichnet. Die Dynamik der Wikinger-Raubzüge ging relativ rasch wenigstens teilweise in reguläre Kriegszüge mit politischem Hintergrund über.

Das unterscheidet sie von den wendischen Seeräubern im Das politische Ziel der Herrschaftsausweitung setzte sich bei den Kriegszügen erst ganz allmählich durch.

Bei der Schilderung der Aktivitäten ist zu berücksichtigen, dass es keine Abgrenzungen gibt. Der Überfall zu Beginn der Wikingerzeit auf schottische Klöster und die regulären Kriegszüge nach England, bei denen man eher von Invasionen sprechen muss, oder die Kämpfe um Dublin sind prinzipiell verschieden.

Das eine Unternehmen den Wikingern zuzuschreiben, andere aber als solche von Nordmannen zu bezeichnen, kann zu einer willkürlichen Trennung von historisch Zusammengehörigem führen.

Denn was als Wikingerüberfall begann, kann von den gleichen Mannschaften unter neuer Führung später zu einer regelrechten Invasion oder zu einem regulären Kriegszug mit Plünderungen als Begleiterscheinung geraten.

Die Raubzüge waren auf die Sommermonate beschränkt, und die Wikinger kehrten danach wieder in die Heimat zurück. Den Beginn der zweiten Phase setzt er auf Seit diesem Jahr kehrten die Wikinger nicht mehr zurück, sondern überwinterten vor Ort.

Den Beginn der Endphase datiert er auf , als es in England zu einer wikingischen Immigration kam, die zu einer Eroberung von Land und Aufteilung des Landes unter die Gefolgsleute führte.

Quorum rex Godofridus adeo vana spe inflatus erat, ut sibi totius Germaniae promitteret potestatem.

Ihr König Gudfred war von so eitler Hoffnung aufgeblasen, dass er sich die Herrschaft über ganz Germanien versprach.

Für das Frankenreich ist hier die Belehnung Rollos zu nennen. Aber damit endeten die Raubzüge der Wikinger keineswegs, sondern die Siedlungstätigkeit nahm ganz allmählich zu und die privaten Raubzüge nahmen ebenso allmählich ab.

Deshalb werden die Aktivitäten der Nordmänner in der Wikingerzeit ohne Unterscheidung zwischen Wikinger im engeren Sinne und Nordmannen im Artikel Wikingerzeit dargestellt.

Dort finden sich auch die Theorien über die Gründe für diese Entwicklung. Aus den Silberdepotfunden lässt sich nicht erkennen, welcher Anteil auf Raub oder Lösegeld und welcher auf den Handel zurückzuführen ist, wenn auch diese Tätigkeiten in den Quellen terminologisch scharf getrennt werden.

Die überlieferten Handelswege wurden in der Wikingerzeit genutzt. Regis Boyer beschreibt sie als wehrhafte Kauffahrer, die sich je nach Lage entschieden, zu plündern statt zu handeln.

Sklaven, d. Unfreie, bestimmten die sozialen Strukturen der nordischen Gesellschaft. Die unten geschilderten reichen Hacksilberfunde in England bestätigen, dass mit dem geraubten Gut, insbesondere Sklaven, Handel getrieben wurde.

Ansgar trifft in Birka auf christliche Sklaven. Aus den Runeninschriften über die Fahrten der Toten zu ihren Lebzeiten und über die Erlebnisse der Heimgekehrten lassen sich nur begrenzt Rückschlüsse auf das Verhältnis zwischen Raubfahrten und Handelsfahrten ziehen.

Da die Runensteine der ausgehenden Wikingerzeit Gedenksteine sind, beziehen sie sich überwiegend auf die Toten.

Der Händler, der den Reichtum eines Klosters wahrnahm, konnte im folgenden Jahr als Mitglied eines Raubzuges das gleiche Kloster aufsuchen.

Es ist überhaupt nicht davon auszugehen, dass sich überall alle Wikinger gleich verhielten. Das gilt auch für die Mitglieder reiner Räuberbanden.

Das spricht für eine Trennung zwischen Wikinger und Händler, da dieser Mann dann nicht als Wikinger gelten kann.

Rimbert schildert den Einfall der Schweden in Kurland um Ein wohl damals typisches Verhalten wird in der Geschichte Olavs des Heiligen geschildert.

Auch Karli hatte reichlich Geld, wovon er viel Pelzwerk kaufte. Als nun der Markt geschlossen war, segelten sie den Dwinastrom hinab, und darauf wurde der Friede mit der Landbevölkerung für beendet erklärt.

Die Männer erwiderten, sie täten das sehr gerne, wenn bestimmte Beute in Aussicht stehe. Da erklärten alle, man wolle den Zug schon wagen, wenn man auf Beute hoffen dürfe.

Als er hörte, dass Wikinger ins Land gekommen seien, sandte er seine Mannen ihnen entgegen mit dem Auftrag zu erkunden, ob sie in Frieden oder in Feindschaft kämen.

Da die Gesandten mit ihrer Botschaft zu Thorolf kamen, sagte dieser, sie würden hier nicht heeren. Er meinte, sie empfänden gar kein Bedürfnis dort zu heeren und kriegerisch vorzugehen.

Das Land sei ja nicht reich. FelagaR waren Männer, die Teile ihres beweglichen Vermögens zusammenlegten, das fortan einem gemeinsamen Unternehmen diente.

Gewinn und Risiko trugen sie gemeinsam. Aber auch Kameraden auf gemeinsamem Kriegszug waren felagaR. Welcher Art die Unternehmungen waren, ist umstritten.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass in der frühen Zeit des Raubhandels nicht überall eine strikte Trennung zwischen diesen Betätigungen gegeben war.

Für die Wikinger, die im 9. Jahrhundert das Frankenreich und England heimsuchten, gilt das nicht. Männer, die mehrere Jahre in befestigten Lagern hausten und brennend und mordend durch die Lande streiften, waren keine Bauern und hatten keine Kenntnisse auf dem Gebiet des Handels.

Das war eine völlig andere soziale Gruppe mit eigenen Gesetzen und Handlungsnormen. Andere beteiligten sich an dem einen oder anderen Unternehmen, doch die meisten dürften sich überhaupt nicht beteiligt haben.

In den fränkischen und angelsächsischen Quellen wird die Vertragstreue unterschiedlich beurteilt. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Vertragstreue nicht unbedingt ethisch motiviert sein muss.

Wenn immer wieder Tributzahlungen an Wikinger geleistet worden sind, um sie von Angriffen abzuhalten, müssen also die tributzahlenden Vertragspartner die Erfahrung gemacht haben, dass danach die Angriffe in aller Regel unterblieben.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass zur damaligen Zeit Verträge nur zwischen den Personen galten, die sie schlossen und darüber hinaus keine Wirksamkeit entfalteten.

Das ist auch aus den kontinentalen Vasallenverträgen bekannt, die nur zu Lebzeiten beider Partner galten und beim Tode des Herrn Herrenfall oder des Vasallen Mannfall endeten.

Nortmanni, qui ab Haslon recesserant, Somnam fluvium intrant ibique consederunt. Quorum creberrimas incursiones cum Carlomannus sustinere non posset, pecuniam pollicetur, si a regno eius recederent.

Mox avidae gentis animi ad optinendam pecuniam exardescunt et XII milia pondera argenti puri atque probati exigunt totidemque annis pacem promittunt.

Accepta tam ingenti pecunia funes a litore solvunt, naves concendunt et marina litora repetunt. Itaque Hugo abba et ceteri proceres legatos ad eos dirigunt, promissionem et fidem datam violatam esse proclamant.

Ad hac illi respondent, se cum Carlomanno rege, non cum alio aliquo foedus pepigisse; quisquis ille esset, qui ei in regnum succederet, eiusdem numeri et quantitatis pecuniam daret, si quiete ac pacifice imperium tenere vellet.

Bald brennen die Herzen dieses gierigen Volkes nach dem Empfange des Geldes, sie erheben Nachdem sie eine so ungeheure Summe erhalten hatten, lösen sie die Taue von dem Ufer, besteigen ihre Schiffe und eilen nach den Seegestaden zurück.

Hierauf erwidern jene, sie hätten mit dem König Karlmann, nicht mit irgend jemand anderem, einen Vertrag geschlossen; wer der auch sein möchte, der ihm in der Regierung nachfolge, er müsse eine Geldsumme von gleichem Betrage und Gewicht hergeben, wenn er sein Reich in Ruhe und Frieden besitzen wolle.

Während in den Quellen ganz überwiegend festgehalten wird, dass die Wikinger nach Erhalt des Lösegeldes ihren Teil der Abmachung einhielten und abzogen, so wird doch hin und wieder geschildert, dass sie es mit der Vertragstreue nicht genau nahmen.

Als sie in Angers von König Karl belagert wurden und in ernsthafte Gefahr gerieten, ihre Schiffe zu verlieren, da boten sie Lösegeld für freien Abzug an.

Illi conscensis navibus in Ligerim revertuntur et nequaquam, ut spoponderant, ex regno eius recesserunt; sed in eodem loco manentes multo peiora et inmaniora, quam antea facerant, perpetrarunt.

Jene besteigen ihre Schiffe und kehren in die Loire zurück, entfernen sich aber keineswegs aus seinem Reiche, wie sie gelobt hatten, sondern in derselben Gegend verbleibend verübten sie noch viel schlimmere und unmenschlichere Dinge, als sie zuvor getan hatten.

Als eklatanten Vertragsbruch schildert der Mönch von St. Vaast das Verhalten der Normannen bei der Belagerung von Meaux :.

Quid plura? Refertur ad multitudinem, et sub spetie pacis obsidens dant. Reserantur portae, fit via Christianis, ut egrediantur, delegatis his qui eos quo vellent ducerent.

Cumque amnem Maternam transissent et longius a civitate processissent, Nortmanni eos omnes insecuti comprehenderunt ipsum episcopum cum omni populo.

Was weiter: der Vorschlag wurde der Menge mitgeteilt und von den Normannen zum Schein Geiseln gegeben. Die Stadttore wurden geöffnet, den Christen wurde der Weg freigemacht und ihnen Leute bestimmt, um sie zu führen, wohin sie wollten.

Nachdem sie aber die Marne überschritten und sich schon weiter von der Stadt entfernt hatten, brachen die Normannen alle zu ihrer Verfolgung auf und machten den Bischof mit dem ganzen Volk zu Gefangenen.

In den angelsächsischen Quellen überwiegen die Schilderungen von Vertragsbrüchen. Sie leisteten den Eid sowohl nach heidnischer Sitte auf den heiligen Armring und nach christlicher auf die Reliquien.

Doch wurde der Schwur nicht gehalten, und noch im gleichen Jahr setzte sich Halfdan in Northumberland so fest, dass er das Reich unter die Seinigen aufteilen konnte.

Denn schon vorher hatten die privaten Raubzüge ihr Ende gefunden. Diese Plünderung war die damals in ganz Europa übliche Art, einen Krieg zu finanzieren, und ist nichts, was spezifisch auf Wikinger zu beziehen ist.

Die nachfolgend beschriebenen Ansiedlungen und Landzuweisungen führten keineswegs zu einem Ende der Raubzüge.

Aus den Mörderbanden wurden nicht friedliche Bauern und Familienväter. Die Quellen berichten auch nach den Landzuweisungen von blutigen Kämpfen.

Vielmehr ist eine allgemeine Erschöpfung der beteiligten Wikinger und eine Überalterung der Teilnehmer wahrscheinlicher.

Das Eintrittsalter in eine Gefolgschaft wird mit 18 Jahren angesetzt. Mit 50 Jahren endete das Kriegerdasein. Nach den Quellen waren die gleichen Gruppen viele Jahre unterwegs.

Die Verluste bei den Kämpfen konnten allmählich nicht mehr aus der ursprünglichen Heimat aufgefüllt werden, da sich dort die negative Bewertung der raubenden Brandschatzung im Zuge der Erstarkung der Königsmacht immer mehr durchsetzte.

Ein wesentlicher Faktor dürfte auch die zunehmende Befestigung der zu plündernden Gebiete sein, die mit einer Professionalisierung der verteidigenden Heere einherging.

Die Opfer der Raubzüge entwickelten rasch Strategien um den Wikingern etwas entgegensetzen zu können. Städte wurden mit Befestigungsanlagen versehen, während an strategisch wichtigen Orten Burgen errichtet wurden, in die sich das Volk bei Gefahr flüchten konnte.

Wikinger waren im Allgemeinen nicht fähig eine solche Verteidigung zu überwinden, während die Garnison dieser Befestigungen eine ständige Bedrohung für Plünderverbände darstellten.

In England setzte das Ende der Raubzüge mit den ersten Niederlassungen in Northumbrien ein und war im Wesentlichen um abgeschlossen.

Die Beteiligten aus dem exercitus Heer waren noch Krieger, nicht Bauern. Die Sesshaftigkeit war Ergebnis der vorangegangenen Gewalt, nicht deren Ziel.

Ein Teil seines Kontingentes zog zu weiteren Plünderungszügen nach Frankreich. Allmählich löste sich der wikingische Raubverband auf.

Aus der Gesamtschau des Quellenbestandes leitet Zettel ab, dass der Grund für diese Entwicklung in der sich steigernden Abwehr der englischen Aristokratie auf der einen Seite und der zunehmenden Erschöpfung der normannischen Kampfressourcen auf der anderen Seite zu suchen sei.

Ein solcher Aderlass war nicht bald zu kompensieren. Aber die den Gesamtvorgang begleitenden harten Kämpfe zeigen, dass hier noch marodierende Kampfgefolgschaften existierten.

Der Integrationsprozess wird auf etwa Jahre, also mindestens drei Generationen geschätzt. In der Folgezeit überzog Alfred das von ihm beherrschte Gebiet mit befestigten Plätzen, professionalisierte seine Haustruppen indem er erstmals eine stehende Armee erschuf und stellte eine Kriegsflotte auf.

Bei den später folgenden Wikingerangriffen erwiesen sich insbesondere die Befestigungsanlagen als sehr erfolgreich, da sie nicht nur als Aufmarschpunkt für mögliche Gegenangriffe, sondern auch als sicherer Zufluchtsort für Menschen und Kapital in Form von Vieh, Gold etc.

Raubzüge wurden damit immer weniger profitabel und zunehmend riskant. Im Burghal Hidage werden 33 befestigte Plätze genannt, deren Besatzung durch eigens freigestelltes Land finanziert wurde.

Diese enormen Ausgaben deuten einerseits daraufhin, dass die Wikingergefahr weiterhin bestand und andererseits, dass diese Festungen ihre Aufgabe wie vorhergesehen erfüllten.

Aus Furcht vor dem auftauchenden königlichen Heer zogen sie an die Seine und führten dort weitere Plünderungszüge durch. Stattdessen tritt nun Rollo hervor.

Dieser erlitt in der Folgezeit mehrere schwere Niederlagen gegen die entschlossener werdende Abwehr der Franken unter Graf Robert und Herzog Richard , die er nicht mehr hinreichend kompensieren konnte.

In den Quellen wird der Zusammenhang zwischen diesen Verlusten und der Bereitschaft zur Christianisierung immer wieder beschrieben. Rollo kam nicht als Staatengründer aus dem Norden, sondern ihm und dem Rest seiner Mannschaft, der von dem bereits dezimierten Teil der Normannen, die aus England gekommen waren, noch übrig geblieben war, wurde ein begrenztes Gebiet als Wohnsitz zugewiesen pro tutela regni zum Schutz des Königreiches [] Dabei wird der Übertritt zum Christentum als Mittel zur Besänftigung der Mordlust betrachtet und zur Bedingung der Landzuweisung.

Für einen Plan, in der Normandie eine eigene Herrschaft zu begründen, also für einen Eroberungskrieg der Normannen gibt es in den Quellen keinen Hinweis.

Allgemein wird der Abschluss des langwierigen Integrationsprozesses in der Normandie auf die Zeit um das Jahr angesetzt. Die Wortwahl depraedari , vastare und pyratae bei Flodoard und in anderen Quellen lässt noch keinen Unterschied zur Zeit davor erkennen.

Es werden wie vorher hohe Tribute für den Frieden erpresst. Neu ist hier die Forderung nach Land, die zur Überlassung weiterer Gebiete, darunter Bayeux , führte.

Unter dem Sohn Rollos, Wilhelm, kam es noch zu Plünderungszügen. Dass die Wikinger auf diesen Schiffen Pferde zu ihren Raubzügen mitführten, ist unwahrscheinlich.

In den Quellen wird dazu nichts berichtet. Soweit Pferde zum Einsatz kamen, dürften sie vor Ort requiriert worden sein. Asser berichtet, die Normannen hätten zur Belagerung von Rochester ihre Pferde von Frankreich mitgebracht.

Aber der Kampf zu Pferde war durchaus bekannt. Bei den Wikingereinfällen im Frankenreich wird in keiner Quelle die Zahl der beteiligten Krieger genannt, sondern nur, dass es sich um ungeheure Mengen gehandelt habe.

In einigen Quellen wird aber die Zahl der Schiffe angegeben. Um welche Schiffe es sich handelte, wird nicht gesagt.

Zettel geht von einer durchschnittlichen Mannschaftsstärke von 25—50 Männern aus. Das würde den kleinsten Langschiffen Ruderer entsprechen und multipliziert diese Zahlen mit den seltenen Angaben über die Schiffszahlen.

Das klingt plausibel, da sie von der örtlichen Bevölkerung abgewehrt werden konnten. Die Miracula S. Filiberti erwähnen einen Angriff auf Nantes mit 67 Schiffen, [] was zu einer Truppe von zwischen 1.

Eine weitere Quelle schildert eine Flotte von Schiffen, die in die Seine einlief und nach Paris vorrückte. Dass Karl aus seinem Hinterland keine entsprechende Truppe hat aufstellen können, erscheint wenig plausibel.

Die Zahl der Wikinger dürfte da unterschätzt worden sein. Es würde sich um eine Mannschaftsstärke zwischen 6. Zettel hält die Zahl der Schiffe für zu hoch, [] weil er von Wikingern ausgeht.

Danach seien die normannischen Zerstörer von Nantes mit Schiffen in die Vilaine eingelaufen. Das würde zu einer Mannschaftsstärke von 2.

Sie seien von einem Sachsenheer besiegt worden. Sie gehen von den kleinsten Langschiffen aus und unterstellen, dass alle Wikingerflotten nur mit diesem Schiffstyp operiert hätten.

Man kann davon ausgehen, dass die Schiffsausrüstung eines Wikingerschiffes der im Zusammenhang mit den Kriegsschiffen des Königs bekannten Schiffsausrüstung entsprach.

Das gleiche kann man von der Bewaffnung sagen. Sie waren vor allem zukunftskundig. So sagt eine finnische Seherin den Ziehbrüdern Ingimund und Grim voraus, dass sie Norwegen verlassen und nach Island ziehen würden.

Diese fassen dies als Befehl auf und verabschieden sich vom norwegischen König. Dieser entlässt sie mit den Worten, es sei schwer, gegen Zauberworte zu handeln.

Ein Schwerpunkt der Zauberei hielt sich noch bis in die Neuzeit in Nordwestisland. Es waren Männer, die an der untersten Grenze des Existenzminimums dahinvegetierten und versuchten, durch allerlei magische Praktiken ihre Verhältnisse zu bessern oder zumindest weitere Schicksalsschläge abzuhalten.

Es handelte sich dabei im Wesentlichen um Amulettzauber, also um magische Zeichen, die an Türen anzubringen oder unter Schwellen zu vergraben waren, oder die man bei sich trug.

Es gab die norwegischen und schwedischen Wikinger der aristokratischen Oberschicht, die in einem bestimmten frühen Lebensabschnitt auf Raubfahrt in die Ferne fuhren und dabei möglicherweise sogar einen bestimmten Ehrenkodex beachteten, den sie aus der Heimat mitnahmen, zum Beispiel dass man einen Raub öffentlich bekannt machte und sich nicht heimlich davonstahl.

Von diesen sozialen Gruppen unterschieden sich die Wikinger, die das Frankenreich und England heimsuchten, radikal.

Es handelte sich um reine Raubzusammenschlüsse ohne besondere Bindung an die Heimat. Während sie am Anfang des 9. Jahrhunderts offenbar nach ihren Raubzügen in die Heimat zurückkehrten, hörte dies im Laufe des 9.

Jahrhunderts auf. Dass sie im zu plündernden Gebiet befestigte Lager errichteten, in die sie sich bei Gefahr zurückzogen oder auch überwinterten, wird oft mit der späteren Landnahme verwechselt oder in Verbindung gebracht.

Herrschaft über Land war aber nie das Ziel der räuberischen Nordmannen. Ihr Anhäufen von Silber und Schätzen hatte keinerlei Funktion. Was sie benötigten, raubten sie.

Für die Schätze gab es keine Verwendung. In einer irischen Quelle wird über die Eroberung der Wikingerfestung Dublin berichtet, dass man dort ungeheure Schätze gefunden habe.

Das tägliche Leben wurde von einer Vielzahl ungeschriebener Regeln bestimmt. Dazu gehörte insbesondere die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern.

Diese spiegelt sich in einer fast schablonenhaften Zusammensetzung der Grabbeigaben wider. Bei manchen Gegenständen wird vermutet, dass sie von vornherein nur als Grabbeigabe gefertigt wurden.

Aber diese schablonenhaften Grabbeigaben lassen daran zweifeln, dass die Personen in ihrem Leben auch tatsächlich mit ihnen umgegangen sind.

Man geht davon aus, dass nicht alle Männer, die mit Waffen beerdigt wurden, diese zu Lebzeiten auch benutzt haben. In manchen Frauengräbern wurden auch Waage und Gewichte gefunden, was auf Teilnahme am Handel hinweist.

In beiden Berichten über Familienfehden sind es die Männer, die die Handlung der Geschichte vorwärtstreiben. Eine genauere Lektüre zeigt aber, dass sie nur Marionetten in den Händen der Frauen sind.

Sie sind es, die durch ihren Rachedurst die jeweiligen Männer zur Fehde aufstacheln, ohne selbst an einer Auseinandersetzung teilzunehmen.

War sie bereits verlobt, führte dies zum Konflikt mit dem Verlobten. Er ritt nach Os hinaus in das Tal, wo Sigrid war. Er stieg vom Pferd und band es an.

Er wird es halten. Tu, was dir recht scheint. Der Umgang miteinander war durch ungeschriebene Regeln bestimmt. Das wichtigste Kapital in der Gesellschaft war die Ehre und das Ansehen.

Der Besucher hatte den Hausherrn zu rufen, und der Hausherr hatte aus dem Haus herauszutreten. Es galt als grobe Unhöflichkeit und Missachtung des Hofbesitzers, über dessen Land zu reiten, ohne diesen aufzusuchen.

Auch die Sitzordnung in der Halle war genau geregelt. Der Ehrenplatz des vornehmsten Gastes war auf einem Hochsitz ihm gegenüber.

Archäologische Befunde deuten darauf hin, dass der Hochsitz auch in einer Ecke stehen konnte. Da wird vermutet, dass der Häuptling, der dem Ritual vorstand, auch dort seinen Hochsitz hatte.

Regeln galten sogar für das Liegen vor Anker. Erich antwortete ihm sofort, Skopti möge sich einen anderen Ankerplatz wählen.

Er drohte, sonst könne es ihnen leichter noch schlimmer gehen, es werde vielleicht noch Hiebe setzen. Skopti ging nun auf den Ankerplatz nächst dem Jarlsschiff, wie er es gewohnt war.

Der schwerste Schimpf, die man jemandem antun konnte, war die Errichtung einer Schandstange. Er nahm einen Pferdekopf und steckte ihn oben auf die Stange.

Mit der Errichtung der Schandstange war nicht immer ein Fluch verbunden. Aber die Runen, die die Information beinhalteten, und der Pferdekopf waren unverzichtbar.

Das Gastrecht bewahrte den Gast vor Angriffen des Gastgebers. Nachdem Skallagrim Björn aus Norwegen kommend aufgenommen hatte, erfuhr er, dass Björn die Schwester seines Freundes gegen dessen Willen geheiratet hatte und stellte ihn zur Rede.

Aber Gutes hoffe ich doch von dir, da ich jetzt dein Hausgenosse bin. Zur Kultur gehörte auch das Schwergewicht der persönlichen Beziehung, die durch Austausch von Geschenken zum Ausdruck kam.

Die Auswechslung von Geschenken war ein zentraler Bestandteil der sozialen Kommunikation. Nie fand ich so milden und kostfreien Mann, Der nicht gerne Gabe empfing, Mit seinem Gute so freigebig keinen, Dem Lohn wär leid gewesen.

Besser nichts gesendet, als zu viel getilgt; So ritzt es Thundr zur Richtschnur den Völkern. Dahin entwich er, von wannen er ausging.

Eine besondere Auszeichnung war es, vom König einen Goldreif geschenkt zu bekommen. Er wurde am Arm getragen. Die Gabe von Geschenken war strengen Regeln unterworfen, deren Verletzung eine schwere Beleidigung sein konnte.

Es kam also darauf an, das richtige Geschenk zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Person zu geben. So durfte der Rangniedrigere dem Ranghöheren keine Waffen schenken, sondern nur umgekehrt.

Auch musste der Austausch von Geschenken bei Personen ungleichen Standes vom Ranghöheren ausgehen, da der Austausch von Geschenken ein Ritual zur Begründung einer Freundschaft mit gegenseitigen Verpflichtungen war, die der niedriger Gestellte nicht dem höher Gestellten aufdrängen durfte.

Eine Ausnahme bildete das Geschenk an den König. Aber dafür waren nur bestimmte Geschenke erlaubt konungsgjöf.

Das waren zum Beispiel wertvolle Segel, Pferde und Falken. Aber auch Bären werden genannt. Als Thord von Thorir einen Mantel für seine Frau kaufen wollte, wurde dieser ihm geschenkt, gleichwohl wurde eine Gegenleistung erwartet.

Ich möchte den Mantel hier liegen lassen, bis ich gehe und mir Geld hole. Ein weiteres ungeschriebenes, aber unbedingt zu beachtendes Gesetz war es, dass heilige Stätten nicht mit Waffen betreten werden durften.

So verschaffte sich Ingimundur das Schwert Sippenknauf, indem er seinen Besitzer beim Betreten des Tempels durch ein Gespräch ablenkte, so dass er mit der Waffe hineinging.

Auch bei den räuberischen Wikingern musste es soziale Regeln geben, über die es aber nicht viele Informationen gibt. Aber die verschiedenen Verhandlungen zwischen gegnerischen Verbänden machen es erforderlich, dass es Zeichen für Unterhändler und freies Geleit gab.

Es kam ja zu Waffenstillständen. Man hängte am Lager ein Schild in der Höhe auf und öffnete die Tore, was zeigte, dass keine kriegerischen Aktionen zu erwarten waren.

Es scheint aber ungleich verteilt worden zu sein, da es am Ende der Wikingerzeit Wikinger gab, die zu arm waren, sich Land in England von ihren Stammesgenossen zu kaufen und daher nach Frankreich zurückkehrten, wo sie sich Rollo anschlossen.

Die Zeitrechnung folgte dem damals allgemein üblichen Muster, nach den Jahren des jeweiligen Herrschers zu zählen. Ein ubiquitär einheitliches Zeitsystem gab es noch nicht.

So endete ein Brief wie folgt:. Juni, als König Erik Magnusson im Jahr seiner Regierungszeit war. Die Zeitrechnung ab Christi Geburt kam erst nach der Christianisierung.

Sie war zunächst auch nur ein ideologisches Instrument. Die kirchliche und die weltliche Zeitrechnung existierten eine Zeitlang nebeneinander:.

Indiktion , nach der Geburt unseres Herrn, 2. Für Orkney, die Färöer und Grönland wird das Gleiche angenommen. Es gibt in den Quellen viele Bezeichnungen für verschiedene Schiffstypen, die nicht alle den archäologischen Funden zugeordnet werden konnten.

Für weite Überseefahrten standen jedenfalls das Langschiff und die Knorr zur Verfügung. Meist war der Eigentümer eines Handelsschiffes auch gleichzeitig Schiffsführer.

Andernfalls hatte er einen Beauftragten lestreki. Auch ist bei den Normannen sogar eine umayyadische Gesandtschaft bezeugt, wobei es wohl um Verhandlungen wegen des Pelz- und Sklavenhandels ging.

Die Historizität und die normannischen Verhandlungspartner sind allerdings umstritten. Bei den archäologischen Funden lässt sich kaum zwischen Beute, Geschenk und Handelsware unterscheiden.

Am ehesten ist dies auf einem Handelsplatz möglich. Ein solcher wurde in Norwegen ausgegraben. Sie war nicht ganzjährig bewohnt, aber es hielten sich dort norwegische und ausländische Händler auf, wie die Gräber zeigen.

Es wurden arabische, fränkische und englische Münzen und eine aus Haithabu gefunden. Bei den Ausgrabungen in Haithabu wurden dort hergestellte Schmuckgegenstände für die Ausfuhr gefunden.

An ihn schloss sich der Nahhandel um die Handelszentren an, wie man an den kostbaren Funden um Birka herum sieht. So konnte Adam von Bremen berichten, dass ganz Schweden voll von fremden Waren sei.

Haithabu hatte kein so reiches Hinterland wie Birka und blühte durch den Transithandel am Berührungspunkt zweier Verkehrsgebiete, der Nordsee und der Ostsee.

Ob und in welchem Umfang diese Händler im Westen, wo die Friesen dominierten, Handel trieben, lässt sich nicht feststellen. Es waren jedenfalls kleinere und wendige Schiffe, wie sie auch für die Raubfahrten verwendet wurden.

Aufgrund ihrer begrenzten Ladekapazität konnten sie mit dem Massenwarenhandel der späteren Koggen nicht Schritt halten.

Ein einheitliches das gesamte Handelsnetz umspannendes Handelsrecht gab es noch nicht. Man musste sich vorher über das anzuwendende Recht einigen.

Manchmal hatte sich am Handelsort bereits ein Gewohnheitsrecht herausgebildet, an das man sich hielt.

Erst die nachwikingerzeitlichen Inschriften weiten den Ausdruck auf den Handel aus. Einen beruflichen Handelsstand gab es offenbar noch nicht.

Die Erwähnung einer Handelsgilde in Sigtuna bezieht sich offenbar auf den Friesenhandel, und diese scheint dessen Niedergang nicht überlebt zu haben.

Die Kaufmannsgilden, deren Zweck der gegenseitige Schutz und die Ersatz- und Hilfeleistung im Schadensfalle war, waren aber im wikingerzeitlichen Friesenhandel weit verbreitet.

Aus dem Westen drang später diese Form der Handelsorganisation in den Ostseeraum vor und erreichte Erfolge, die der frühere Bauern-Kaufmann nicht hatte erzielen können.

FelagaR waren Männer, die Teile ihres beweglichen Vermögens zu einem gemeinsamen Kapital zusammenlegten, das einem gemeinsamen Unternehmen diente.

Gewinn und Risiko trugen sie gemeinsam. Im Seine Stelle nahm allmählich das sächsische Silber ein. Bis hatten die Münzfunde Gotlands und Russlands etwa die gleiche Zusammensetzung mit vielen arabischen Neuprägungen.

Nach den Münzfunden der arabischen Münzen nach Westen muss dieser Nachschub etwa um , der von Russland nach Gotland etwa um geendet haben.

Dieser Handel, der häufig von nichtskandinavischen Kaufleuten vorgenommen wurde, schwächte allmählich die Bedeutung Birkas und begünstigte Wollin.

Jahrhundert führten politische Veränderungen an der Wolga dazu, dass der Wolgaweg unpassierbar wurde. An seine Stelle trat der Weg über den Dnjepr. Viele Runeninschriften zeugen von der Rolle der Gotlandfahrten.

Der Höhepunkt des Handels mit dem Oder- und Weichselland fällt ins Birka lag nun abseits der vorherrschenden Handelswege und wurde gegen Ende des Der Schwerpunkt lag auf Gotland.

An den am Ende des Jahrhunderts erneut einsetzenden Raubfahrten von Dänemark nach England waren viele Schweden beteiligt. In Haithabu hörte das Exporthandwerk um allmählich auf.

Zeugnis davon ist die St. Jahrhunderts auf und wurde in geringerem Umfang durch den Handel mit Nowgorod ersetzt. Erst im Jahrhundert wuchs der gotländische Handel nach Russland wieder, und die Gotländer bauten ihre Stellung in Nowgorod wieder aus.

Gotland konnte gleichzeitig die weiter im Westen gelegene Handelslinie vom Niederrhein über Dortmund und Soest nach Schleswig und anderen dänischen Städten nutzen.

Dadurch wurde der friesische Ostseehandel praktisch abgelöst. Der innerskandinavische Handel spielte sich dagegen in kleinerem Rahmen ab.

Es wurden Eisenbarren aus Dalarna gefunden, die bis nach Birka und weiter nach Gotland transportiert worden waren.

Der Handel mit christlichen Kaufleuten war daran gebunden, dass die skandinavischen Kaufleute entweder bereits Christen waren, was nach den Runenstein-Inschriften weithin der Fall war, oder wenigstens das Kreuzzeichen auf die Stirn, das Primsigning , erhalten hatten.

Die Männer, die das Kreuzzeichen trugen, hatten freien Verkehr mit Christen wie Heiden und bekannten sich zu dem Glauben, der ihnen gefiel.

Der Erfolg der Nordmannen beruhte auf ihren Schiffen. Es gab jedenfalls in Norwegen keine reinen Landkriege wie auf dem Kontinent. Alle Kriege waren mit Schiffen verknüpft, auch wenn die Schlachten an Land geführt wurden.

Entweder war eine Partei mit Schiffen gekommen, oder die unterlegene Partei flüchtete auf Schiffen oder die Schlacht wurde dadurch entschieden, dass die feindliche Flotte erobert wurde, wie bei dem Sieg Sverres über König Magnus bei Ilevollen Trondheim.

Ein König ohne Schiffe war in Norwegen ein machtloser Mann. Der Grund für ihre Expansion ist Thema einer umfangreichen Forschungsliteratur.

Im Wesentlichen werden folgende Thesen vertreten: []. An diesen Ansätzen wird kritisiert, die Wikinger als eine mehr oder weniger homogene Gruppe zu betrachten.

In der Egils saga dichtet Egill noch nicht zwölf Jahre alt nach einer entsprechenden Zusage seiner Mutter:.

Das, was sich Egill Skallagrimsson als Jähriger unter einem Wikinger vorstellte, nämlich ein ruhmreicher Held, und was er auch später selbst verkörperte, unterscheidet sich fundamental von den sinnlos brennenden und mordenden Horden, die im 9.

Jahrhundert das Frankenreich heimsuchten. Denn diese hatte offensichtlich bereits lange vor dem Gipfel seiner Macht eingesetzt.

Allerdings gibt es keinen archäologischen Nachweis für ein Wikingerzentrum auf den Orkneys in den er Jahren.

Jahrhunderts die Stellung eines Königs im 9. Die Todesumstände Olavs des Heiligen zeigen, dass die Macht nur begrenzt und punktuell zu schweren Eingriffen führte, wie dies aber schon immer bei den Jarlen gewesen war.

Im Unterschied zu England verlief die Besiedlung Islands nicht in Form einer Invasion, die von Aristokraten angeführt wurde, sondern ganz allmählich.

Wer die Form des Freistaates in Island für eine bewusste antimonarchische Entscheidung hält, müsste auch angeben, welche Funktion ein König in Island zur Landnahmezeit hätte haben sollen.

Eine gezielte Abwehr von Feinden unter einheitlichem Oberbefehl war nicht erforderlich, und die Funktion der Rechtsprechung und Gesetzgebung wuchs dem König erst viel später zu.

Hinzu kommt, dass es selbstverständlich zur höchsten Ehre eines isländischen Mannes aus den Häuptlingsfamilien gehörte, sich am Hofe des norwegischen Königs aufzuhalten und zu seinem Gefolge zu gehören.

Auch war die Wirtschaftskraft des Landes zur Landnahmezeit zu gering, um sich einen König mit Gefolge und Truppe leisten zu können.

Dass Island also keinen König hatte, lässt sich nicht auf eine antizentralistische Einstellung der Siedler zurückführen. Abgesehen davon traten die gleichen blutrünstigen Raubzüge, wie die von den Wikingern, im Jahrhundert in der Ostsee auf, wo sie von Ranen , Abodriten , Liutizen und Pomoranen ausgeführt wurden.

Dort versagen aber diese Erklärungsmodelle. Die Vielzahl der Thesen weist auf ein prinzipielles Defizit in der Datengrundlage hin.

Es gibt keine sichere Schätzung darüber, wie viele Männer auf Wikingerraubzüge gingen, so dass deren Anteil an der Gesamtzahl der Bevölkerung oder auch nur der wehrfähigen Männer im Dunkeln bleibt.

Zur gleichen Zeit werden in den skandinavischen Ländern die Konflikte im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Zentralisierungsprozess ausgetragen.

In Norwegen dürften sich die meisten wehrfähigen Männer hier engagiert haben. So ergibt sich ein Bild, als ob jeder Adelssohn auf Wikingfahrt gegangen sei und auch immer ausreichend willige Mitstreiter gefunden habe.

Das muss umso mehr für Raubzüge auf rein privater Initiative gelten. Insbesondere zeigen Rimberts Ausführungen, dass sich jedenfalls im schwedischen Raum eine klare Trennung zwischen Händlern und Wikingern herausbildete.

Er schildert die Händler als früh bekehrte Christen und die Wikinger als konservativ im Heidentum verharrende Krieger. Auch bei den Auswanderungen fehlen verlässliche Daten.

Sie zogen sich über mehrere Jahrhunderte hin, so dass die Besiedlung Englands, Irlands und Islands auf viele Generationen aufgeteilt ebenfalls keine Rückschlüsse auf die Bevölkerungsanteile zulassen.

Neben einem Druck der Verhältnisse in der Heimat können auch die Aussichten auf eine lukrativere Wirtschaft in den neuen Gebieten eine lockende Perspektive gewesen sein.

Das liegt insbesondere bei der Besiedlung Islands nahe, wenn man die weiten Herrschafts- und Wirtschaftsbereiche der ersten Siedler mit den relativ engen räumlichen Verhältnissen in der norwegischen Fjordlandschaft vergleicht.

Wenn immer wieder behauptet wird, dass sich die Plünderungszüge der Wikinger im Rahmen des damals üblichen gehalten hätten, ist doch erklärungsbedürftig, warum den Wikingerzügen von den Zeitgenossen eine solche überragende Aufmerksamkeit des Schreckens beigemessen wurde.

Denn dies spricht dafür, dass sich die Wikingerüberfälle eben nicht im Rahmen des üblichen bewegten. Eine Ursache dafür dürfte die zivilisatorische Ungleichzeitigkeit des historisch Gleichzeitigen sein.

Die Parallelen auf dem Kontinent sind im Wesentlichen im 6. Jahrhundert zu finden. Die Taufe Chlodwigs I. Das Christentum wurde im Wesentlichen kultisch verstanden und verdrängte keineswegs die überkommenen Verhaltensweisen und sozialen Regeln.

Die Schilderung des im 6. Die Krieger von Tours raubten aber diese aus und töteten viele, so dass sie nach Tours umkehren mussten. Die Beutegier überwog schon da die Möglichkeit einer geordneten Kriegsführung.

Auch die Belagerung der Stadt ist auf beiden Seiten von Beutegier bestimmt. Eine geordnete Angriffs- oder Verteidigungsstrategie ist nicht erkennbar.

Soldaten, die sich plündernd zu weit vom Lager entfernten, wurden von den Bauern erschlagen. Gundowald verlor, weil seine Anhängerschaft abbröckelte, nicht weil Gunthram überlegen war.

Nach dem Tode Gundowalds wurde die Stadt und natürlich auch die Kirche geplündert. Die Streitigkeiten innerhalb der merowingischen Dynastie wurden von Gewalt gegen Kirchen, Klöstern, Priestern und Nonnen begleitet, [] so bei dem missglückten Kriegszug, den Gunthram gegen Septimanien befahl.

Gregor von Tours legt die spätere Auffassung König Gunthram in einer Rede an die geschlagenen Heerführer in den Mund, [] und diese verteidigen sich mit der räuberischen Undiszipliniertheit der Truppen.

Die kontinentalen Zeitgenossen der Wikinger trafen also auf Verhaltensmuster, die im eigenen Reich bereits lange Vergangenheit waren.

Und in dieser Vergangenheit hatten diese Verhaltensmuster am Ende der spätrömischen Zivilisation und am Beginn der Christianisierung noch einen wesentlich geringeren kulturellen Aufmerksamkeitswert als im 9.

Jahrhundert kannte man es noch nicht anders. Die Plünderung diente noch lange vor allen dem Unterhalt der Männer.

So sagt Olav der Heilige :. Die ganze Zeit hatten ich und meine Männer zum Unterhalt nur das, was wir uns auf unseren Kriegszügen gewonnen hatten.

An gar manchen Orten haben wir dafür Leib und Leben aufs Spiel setzen müssen. Viele Männer, ob sie noch so schuldlos waren, verloren durch uns ihre Habe, ja einige dazu ihr Leben.

Die Schlusssätze verraten bereits christliches Gedankengut, aber dass sich die Gefolgschaft aus dem Raub ernährte, ist wohl nicht zu bezweifeln.

Des Öfteren wird von Kämpfen von Wikingern gegen Wikinger berichtet. Schon Snorri berichtet über Olaf den Heiligen in jugendlichem Alter, als er gerade seine erste Wikingerfahrt nach Schweden unternahm:.

In den kontinentalen und angelsächsischen Quellen werden nur selten geografische Angaben zur Herkunft der Wikinger gemacht.

Teilweise finden sich allgemeine Bemerkungen, sie seien über den Ozean oder aus dem barbarischen Norden gekommen.

Die Runensteine aus dem östlichen Nordjütland legen den Schluss nahe, dass im Auch Gotland selbst scheint Ziel von Wikingerangriffen gewesen zu sein.

Zwischen und berichtet Rimbert in seiner Vita Anskarii, der vertriebene Schwedenkönig Anund habe dänische Wikinger nach Birka geführt.

Qui fines regni quondam sui denuo repetere cupiens, coepit ab ipsis auxilium quaerere, spondens, quod, si se sequerentur, multa eis possent donaria provenire.

Proponebat enim eis vicum memoratum Birca, quod ibi multi essent negotiatores divites et abundantia totius boni atque pecunia thesaurorum multa.

Ad illum itaque vicum se eos promittebat ducturum, ubi sine sui exercitus damno multo suae necessitatis fruerentur commodo.

Illi ergo promissis muneribus delectati et thesaurorum adquisitione avidi, in auxilium eius expeditorum ad pugnam hominum viginti et unam naves impleverunt et cum eo destinaverunt.

Ipse vero de suis naves habebat undecim. Exeuntes ergo de Danis, ad vicum insperate venerunt memoratum. Et forte tunc rex ipsorum longius inde aberat, et principes ac populi multitudo congregari non poterant.

Tantum supradictus Herigarius, praefectus ipsius loci, cum eis, qui ibi manebant negotiatioribus et populis praesens aderat.

In magna ergo angustia positi, ad civitatem, quae iuxta erat, confugerunt. Quibus rex praefatus mandavit, ut pro redemptione ipsius vici centum libras argenti absolverent, sicque pacem haberent.

Quod illi, ut petebatur, statim miserunt, et a rege iam dicto susceptum est. Porro Dani graviter huiuscemodi ferentes conventionem, quia non secuti disposuerant actum fuisset, coeperunt velle super eos subito erruere et locum ipsum funditus depraedari atque incendere, dicentes, unumquemlibet negotiatiorem plus ibi habere, quam sibi oblatum fuisset, et nullo modo se tantam calumniam suffere posse.

Er erbat zur Rückgewinnung seiner einstigen Herrschaft dänische Hilfe und versprach, für ihre Gefolgschaft sollten sie reichen Gewinn haben.

Er versprach, zu diesem Wik wolle er sie hinführen; sie würden dort ohne Schaden für ihr Heer viel Brauchbares für sich erbeuten.

Voller Gier nach dem Erwerb dieser Reichtümer freuten sich die Dänen der zugesicherten Geschenke, bemannten zu seiner Hilfe 21 Schiffe und fuhren mit ihm aus.

Hergeir, der Vorsteher des Wik, verfügte nur über die ansässigen Händler und Einwohner. Die aber flohen voller Entsetzen in die benachbarte Burg.

Sofort übersandten sie ihm das verlangte Geld, und der König nahm es entgegen. Dieses Zitat zeigt zum einen den Gegensatz zwischen Wikingern und reinen Händlern, die entsetzt flüchten, zum anderen, dass sich die Plünderungszüge durchaus auch gegen Skandinavier richten konnten, und zum dritten bestätigt es die oben geschilderte Beobachtung, dass die Anführer solcher Züge nur eine eingeschränkte Disziplinargewalt über ihre Truppe hatten.

In Schweden gingen die Impulse zu den Auslandsfahrten offenbar von Södermanland aus. Ingvar-Steinen bezeugt ist, kam von dort. Sie gelten Vätern, Ehemännern, Brüdern, Handelspartnern und Gildemitgliedern, aber keinen Söhnen oder sonst wie als jung zu klassifizierenden Leuten.

Hinzu kommt, dass auf Grund der sich im Jahrhundert ausbreitenden Bekehrung Wikingerzüge auf christliche Gebiete allmählich auch in der Heimat nicht mehr gebilligt wurden.

Fast alle identifizierbaren Fernhandelsfahrer in Dänemark und Schweden im Jahrhundert waren Christen. Das bedeutet nicht unbedingt eine Blüte skandinavischen Handels für diese Gegend am Ende der Wikingerzeit.

Diese Blüte lag eher im 9. Jahrhundert, als durch Raub und Tribute, wenn auch nicht in dem Umfang wie im Westwiking, und der Sklavenjagd unter den westfinnischen und slawischen Stämmen genügend Handelsware zur Verfügung stand.

Jahrhundert setzte die Blüte eher in Norwegen ein. In Schweden führte der politische Wandel im Ostseeraum dazu, dass jungen Leuten mit Abenteuerlust nur noch die Warägergarde byzantinischer Kaiser, teilweise auch noch der Küstenraub [] und später vereinzelte Kreuzzüge offenstanden.

In Schweden wurde der Handel bald von der Hanse überflügelt. Gotland war von diesem Wandel noch am wenigsten betroffen. Mit dem Fortschreiten der Runensteinsitte von Süden nach Norden und dem Übergang von der Wikingerzeit zum christlichen Mittelalter nimmt auch der Anteil der verheirateten Auslandsfahrer zu.

Dort werden in den Quellen gewisse ausländische Händler als Frisian bezeichnet. Dabei handelte es sich nach Auffassung einiger Forscher um Skandinavier, [] nach anderen aber tatsächlich um Friesen.

Ende des 8. Jahrhunderts beginnen die Überfälle der Wikinger. Darunter ist der Überfall auf Lindisfarne , der in der Angelsächsischen Chronik unter dem Jahr erwähnt wird, von besonderer Bedeutung, da er als erster Überfall auf ein Kloster Aufsehen erregte.

Es wird für möglich gehalten, dass die Wikinger von den nördlichen Inseln kamen. Um scheinen die Überfälle auf englische Gebiete aufgehört zu haben, weil sich die Seeräuber anderen Gestaden zuwandten.

In Irland plünderten sie bis in die er Jahre, bis sie dort begannen dauerhafte Basen errichteten. Möglicherweise besiedelten sie zur gleichen Zeit, die Orkneys und die Shetlandinseln , wenn man der Datierung skandinavischer Gräber folgen darf, die allgemein in die Mitte des 9.

Jahrhundert datiert werden. Die Details der Besiedlung durch die Wikinger werden noch immer kontrovers diskutiert. Trotz des Fehlens piktischer Ortsnamen nach dem Beginn der Besiedlung der nördlichen und westlichen Inselgruppen wird vertreten, dass die dortige Bevölkerung weder vertrieben noch getötet wurde.

In den er Jahren begannen die Angriffe auf England, die als Invasionen gelten können. Bis konnten sie abgewehrt werden. Seitdem überwinterten die Nordmannen des Öfteren in verschiedenen Gegenden.

Die meisten skandinavischen Gräber Englands stammen aus der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts, im Nordwesten aus dem Anfang des In den frühesten liegen offenbar Männer, die während der Überwinterung gestorben sind.

Aber es gibt kaum archäologische Belege für skandinavische Plünderungszüge. Jahrhunderts viele skandinavische Herrscher, meist Dänen.

Der Status dieser Herrscher, ob sie Könige waren oder nicht, ist unsicher. Die skandinavische Vorherrschaft dauerte zunächst bis , als Erik Blutaxt aus York vertrieben wurde.

Auch in Schottland finden sich skandinavische Gräber aus dem späten 9. Vereinzelte ältere Gräber könnten solche von getöteten Plünderern sein.

Jahrhunderts, die Besiedlung der Isle of Man auf das Ende des 9. Jahrhunderts datiert. Ab begannen die Könige von Wessex langsam Gebiete in ihrer Nachbarschaft zurückzuerobern.

Die Überfälle führten zur Erhebung des Danegeldes. Dieser Vorgang zeigt, dass es zu einem Nebeneinander zwischen Herrschaftsausweitung und Beutezug kam, also die Aussicht auf Beute das Mittel war, mit dem der König seine Kämpfer motivieren musste.

Tapfere Kämpfer bekamen ihren Anteil. Ehrenvoll war es, Anteil am Danegeld zu erhalten, denn es wird besonders erwähnt. Die Forderungen steigerten sich bis auf Die letzte Zahlung betrug Offenbar bezahlte er mit dem letzten Betrag seine kämpfende Truppe.

Unter den Kämpfern um Knut waren auch Norweger. Ein Stein aus Transjö aus der Zeit nach wird mit den Versuchen aus der Zeit nach , England wiederzugewinnen, in Verbindung gebracht.

Harold Harefoot hatte eine skandinavische Truppe, die mit dem heregeld unterhalten wurde. Eduard der Bekenner löste dieses Heer auf und schaffte den Tribut ab.

Gut erforscht sind die Silber-Depot-Funde. Sie wurden vor dem Beginn und in der Erwartung der Wikingerangriffe vergraben: Trewhiddle etwa und Beeston Tor etwa , Pentney spätes 9.

Jahrhundert und der Hort auf der St. Ninian's Isle 2. Hälfte des 8. Auch er belegt die parallelen Währungssysteme.

Aber die Hauptmenge wurde zwischen und vergraben. In Irland dagegen wurde viel Silber in die Wirtschaft eingeschleust, wie die reichen Silberfunde etwa aus der Zeit zwischen dem späten 9.

Jahrhundert bezeugen. Anfang des Jahrhunderts finden sich auf Schonen Runensteine, die auf Englandfahrten hinweisen. Die Raubüberfälle in Irland bezogen sich zunächst hauptsächlich auf Klöster und Kirchen.

Den Angriffen waren die Besetzung der Orkneys und der Hebriden vorausgegangen. Im Zeitraum bis wurde die gesamte irische Küste von Wikingern heimgesucht.

Auf die innenpolitischen Verhältnisse Irlands hatte dies aber noch keinen Einfluss. Die ersten Überwinterungsstützpunkte wurden errichtet. Dabei handelte es sich aber bald nicht mehr um Raubzüge als Selbstzweck, sondern schon um reguläre Kriegszüge von Aristokraten skandinavischer Abkunft zur Gewinnung von Land und Herrschaft.

Ein typisches Beispiel ist Thorgest , der versuchte, ein eigenes Königreich zu gründen. Gelegentlich wurde auch Sweyn Asleifsson , der erst im Kampf um Dublin fiel, als "letzter Wikinger" bezeichnet.

Einige Überfälle fallen in die Vendelzeit , sind aber historisch nicht genau einzuordnen. Aber die Quellen über dieses Ereignis sind zu dürftig, als dass man es als Vorboten der späteren Wikingerzüge bezeichnen dürfte.

Man kennt die Zusammenhänge und Hintergründe nicht. Sie taugen allenfalls als ein Zeugnis, dass die Interessen dieser Nordmannen dieser Gegend sich auf die südlichen Gebiete Jütlands und der Nordsee erstreckten, die von Plinius als ingväonisch bezeichnet wurden.

Sollte Chlochilaichus Hygelac sein, so war dieser nach dem Beowulf aus dem Stamm der Geaten, die ebenfalls irgendwo östlich vom heutigen Dänemark lokalisiert werden.

Andererseits wäre es erstaunlich, wenn Krieger aus dem Bereich der Ostsee Anfang des 6. Jahrhunderts mit Schiffen in Friesland eingefallen wären.

Als die Raubzüge der Wikingerzeit bis n. Der Handel war zu einem beachtlichen Wirtschaftszweig aufgestiegen, so dass Ortschaften entstanden waren, in denen sich beträchtliches Kapital angesammelt hatte: Dorestad , Ribe , Hedeby , Skuldevig , Wollin und Truso.

Diese Konzentration von Kapital entwickelte sich zu einem lohnenden Ziel für Plünderungen und dürfte zu deren raschem Anwachsen während der Wikingerzeit geführt haben.

Dieses Gemeinwesen hatte offenbar bereits auswärtige Interessengebiete abgesteckt. Einhard berichtet von König Godofridus , dass er Friesland und Sachsen als seine Provinzen angesehen habe.

So kann man die Auseinandersetzungen und die kriegerischen Ereignisse in diesem Zusammenhang, die bis währten und in deren Verlauf die karolingischen Küstenbefestigungen auf der einen Seite und das Danewerk auf der anderen Seite entstanden, nicht alle den Wikingerzügen zuordnen.

Dabei setzt Adam bereits eine zentrale Herrschergewalt des Königs voraus, die eine solche Erlaubnis erforderlich gemacht hätte.

Nach den oben gemachten Ausführungen über die Stellung des Königs in der skandinavischen Gesellschaft dürften die Raubzüge kaum von einer Gestattung des Königs abhängig gewesen sein.

Vielmehr erhielt er als der Mächtigste im Land einen Beuteanteil. Non hoc, ait, timeo quod isti nugae et nihil mihi aliquid nocere Praevaleant, sed nimirum contristor, quod me vivente ausi sunt litus istud attingere, et maximo dolore torqueor, quia praevideo, quanta mala posteris meis et eorum sunt facturi subiectis.

In den 30er Jahren des 9. Jahrhunderts kam es im Frankenreich zu Zwistigkeiten, die zur Dreiteilung des Reiches führten, aber zu einer völligen Auflösung.

Die Grabbeigaben im Westen von Schonen weisen aus, dass man von dort vorwiegend das Frankenreich heimsuchte. Dafür spricht auch, dass statt der üblichen Brandbestattung die kontinentale Bestattung in Gräbern vorherrschte.

Aber auch in Dänemark lähmten Thronfolgekriege das Entstehen einer Zentralmacht, so dass die Führer dieser Heerzüge eine weitgehende Selbständigkeit in ihren Operationen behielten.

Nach nahmen die Überfälle deutlich zu. Sie betrafen sogar die vom eigenen König als Herrschaftsbereich angesehenen Gebiete.

In den 30er Jahren wurde Dorestad mehrmals geplündert. Hier war angeblich sogar König Horik der Alte selbst beteiligt.

Am März wurde Paris durch den Wikingerführer Reginheri angegriffen, die Stadt musste sich für 7. Dieses leicht verdiente Geld scheint die plündernden Wikinger geradezu angezogen zu haben.

Denn in Folgezeit tauchten die Wikinger auf allen schiffbaren Flüssen des Frankenreiches auf und plünderten Klöster und Kirchen, wobei nicht nur jütische, sondern offenbar auch Schiffe aus dem übrigen Skandinavien beteiligt waren.

Capiuntur quascumque adeunt civitates, nemine resistente; capitur Budegalensium, Petrocorium, Santonum, Lemovicensium, Egolisma atque Tolosa civitas; Andecavensium, Turonensium, perinde et Aurelianensium civiates pessumdantur.

Nihil enim illis in partibus minus grassatur malum. Invadunt Rotomagensium civitatem populantur incendunt; Parisiorum deinde, Belvacensium, atque Melduorum capiunt civitates necnon Melidunensium devastant castellum; capitur Carnotis; Ebroicas populantur atque Baiocas reliquasque undique secus civitates invadunt.

Die unzählbare Zahl der Nordmannen wächst an. Allenthalben geschehen Massaker an Christen, Plünderungen, Verwüstungen und Brandschatzungen, wie es, solange das Säculum andauert, mit handgreiflichen Beweisen vor Augen stehen wird.

Zu welchen Städten sie auch kommen, sie werden erobert, niemand widersteht. Kein geringeres Übel greift in diesen Gegenden um sich.

Sie dringen in Rouen ein, plündern es und äschern es ein; darauf nehmen sie Paris, Beauvais und Meaux ein, und zerstören sogar Meluns starke Festung, Chartres wird eingenommen, sie plündern Evreux und Bayeux , und sie ziehen ebenso gegen jedwede andere Stadt.

Jahrhundert siedelten viele Nordmannen in der Normandie und in Flandern. Wie umfangreich diese Besiedlung war, ist nicht sicher auszumachen.

Auf jeden Fall zeugen geografische Namen wie Normandie und Ortsnamen auf -bec , -dalle , -hogue , -torp und -tot auf diese Besiedlung.

So wurde er Lehnsmann des Königs. Seine Aufgabe war es, die Küste vor weiteren Wikingereinfällen zu schützen. Nach einigen Generationen gingen die Skandinavier in der örtlichen Bevölkerung auf.

In den letzten Jahrzehnten des 9. Jahrhunderts kam es zu Raubzügen der Wikinger in die Rheinlande. Es gab viele andere Beutezüge, von denen fast das gesamte Francien, Flandern, Brabant, das nördliche Lothringen und der Bessin betroffen waren.

Auch das allgemeine Ansehen, das der westfränkische König Ludwig dadurch errang, dass er am 3. Heigun sa Northman Harto biduuungan. Die Normannen haben sie so sehr bedrängt.

Bereits in den er Jahren begannen sich die Raubzüge an der französischen und spanischen Küste nach Süden auszuweiten.

Zeitweise besetzten sie Sevilla. Sie wurden jedoch von Abd ar-Rahman II. Einige isolierte Gruppen flüchteten in die Sümpfe am Ufer des Guadalquivir , ergaben sich und traten zum Islam über.

Sie wurden Bauern und gingen nach einigen Generationen in der örtlichen Bevölkerung auf. Von dort aus plünderten sie auf den Balearen und zogen an die südfranzösische Küste.

Im Frühjahr zogen sie die Rhone hinauf. Ihr weiterer Weg ist nicht sicher. Es blieb der einzige Beutezug ins Mittelmeer.

Um gab es Kämpfe des Byzantinischen Reiches im Mittelmeer. In diese dürften auch Schweden aus Södermanland und Uppland verwickelt gewesen sein.

Archäologische Funde belegen, dass zum Ende des 5. Jahrhunderts eine Expansion aus Gotland nach dem Ostbaltikum stattgefunden hat. Jahrhundert Schweden unter Ivar vidfamne sich zum Baltikum aufmachten.

Da wurden die Svear aus Kurland vertrieben, wahrscheinlich, weil sich ihr Interesse mehr nach Westen ans Kurische Haff und die Memelmündung verlagert hatte, wo man Wiskiauten etwa — ausgegraben hat.

Die Rückeroberung Kurlands und des Ostbaltikums wurde in Angriff genommen. Diese Expansion unterscheidet sich durch die trotz kriegerischer Episoden doch prinzipielle Ausrichtung auf die Handelspolitik stark von der Westexpansion der Nordmänner im Nordseegebiet.

Von Kiew aus drangen um Waräger bis nach Konstantinopel vor, scheiterten aber an der Eroberung der Stadt ebenso wie bei ihrem zweiten Versuch im Jahr Sie ist die am besten durch Runensteine belegte Saga.

Sie ist auch für die Datierung dieser Runensteine wichtig, weil sie eine Jahreszahl in christlicher Zeitrechnung angibt: Yngvar starb nach 5-jähriger Reise in Russland.

Aus der zweiten Hälfte des Jahrhunderts sind keine kriegerischen Ostfahrten von Schweden aus überliefert. Beide Quellen sind erst nach der Wikingerzeit verschriftlicht worden, teilweise Jahrhunderte nach den Ereignissen.

Deshalb sind durchaus Zweifel an den Schilderungen über den Ablauf von Ereignissen angebracht. Gleichwohl können einige Informationen als glaubwürdig bezeichnet werden.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um generelle Abläufe von Kampfhandlungen, insbesondere, wenn die knappe Darstellung voraussetzt, dass die damaligen Leser das übrige aus ihrer eigenen Erfahrungswelt ergänzen konnten.

Weiterhin können als glaubwürdig Informationen aus den in den Quellen zitierten Skaldenstrophen eingestuft werden, da diese in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit den Ereignissen verfasst und ziemlich unverändert tradiert worden sind.

Allmählich entwickelte sich daraus eine Elitetruppe. Sie wurde eine kleine Gruppe mit besonderen Fähigkeiten im Kampf, die vom konungr König und bedeutenden jarlar unterhalten wurde.

Wahrscheinlich werden Eliteverbände existiert haben, um den jeweiligen Anführer des Gesamtheeres oder der Kleingruppen im Gefecht zu schützen siehe oben.

Ihre Fähigkeiten waren mit der hirth konungar der späteren Wikingerzeit aber wahrscheinlich nicht zu vergleichen. Diese waren professionelle Soldaten in einem stehenden Heer.

In den frühen Quellen werden sie als Elitekämpfer geschildert. Sie sollen ein von der Hauptarmee getrenntes Korps gebildet haben und für ihre Tapferkeit und Kampfstärke bekannt gewesen sein.

Bei der Schiffsbesatzung werden sie als vorderste Kämpfer am Steven genannt. Wohin sie kommen, werden sie bewirtet, Verschwender des fremden, Verächter des eigenen Gutes.

Also: lass dich nicht mit zweien ein, rede nicht viel und sei misstrauisch — das Schwert sitzt locker. Der eine ist reich der andere ist arm.

Verachte das Unglück nicht. Aus den Quellen wird nicht deutlich, wie die Berserker kämpften, ob mit nacktem Oberkörper oder mit Wolfsfell.

Möglicherweise kam beides vor. Der oft zitierte Tacitusbericht über die chattischen Bärenhäuter liegt weit vor dieser Zeit und auch so fernab, dass es fraglich ist, ob sie als Beleg für die Berserker in Anspruch genommen werden können.

Über Verbindungslinien gibt es keine Quellen, und die totemistische Verwendung von Tierhäuten bei Kämpfen ist ein weltweites Phänomen.

Weder die fränkischen noch die angelsächsischen Quellen erwähnen bei den Wikingereinfällen die Berserker. In den isländischen Quellen handelt es sich lediglich um unverwundbare Männer mit besonderen Kräften.

Sie wurden den Leuten verhasst, denn sie forderten ihnen mit Gewalt Weiber oder Geld ab, sonst boten sie Holmgang.

Das Ergebnis der Eisengewinnung war damals Schmiedeeisen , das nur durch langwierige Bearbeitung gehärtet werden konnte.

Dies schimmert in den mythischen Erzählungen von der Herstellung besonderer Schwerter durch. Neben den Grabbeigaben sind auch die Gesetze eine zuverlässige Quelle für die Bewaffnung.

Dabei ist davon auszugehen, dass sie die Mindestbewaffnung nicht vollständig aufzählten, sondern dass sich aus der aufgezählten Bewaffnung für den Zeitgenossen das übrige ergab.

Je nach Stand war die Bewaffnung unterschiedlich. Die Mitglieder der Gefolgschaft sollten in Friedenszeiten ein Schwert, einen Buckler , einen Speer und eine Eisenhaube tragen, in Kriegszeiten aber die volle Rüstung, die zusätzlich einen Panzerrock oder eine Brünne erforderte.

Die Waffen waren zur frühen Wikingerzeit Zeichen des freien Mannes. Schon Tacitus stellte fest: Nihil neque publicae neque privatae rei nisi armatae agunt.

Vor dem Kampf stiegen die Reiter ab. In Dänemark wurde schon Anfang des Jahrhunderts auch zu Pferde gekämpft. Erst später wurde die Reiterei zur vornehmsten Waffengattung, wenn sie auch in Norwegen und Island wohl nicht zum Einsatz kam.

Anfänglich wurden auch auf Thingversammlungen Waffen getragen. Für die Bewaffnung im Einzelnen siehe Waffen Wikingerzeit.

Man kämpfte nicht gern zu Wasser.

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